- 13.11.2011, 12:42:20
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Kukacka: MKV verwahrt sich gegen Aushungern der Gymnasien!
Bundesministerin Schmied lässt Katze aus dem Sack
Wien (OTS) - Der Frust über das schlechte Abschneiden des
Gesamtschulen-Begehrens veranlasst offensichtlich die Frau
Unterrichtsministerin Schmied, die Katze aus dem Sack zu lassen.
"Vollkommen unverblümt gibt Unterrichtsministerin Schmied zu, die
Schülerinnen und Schüler in den Gymnasien absichtlich und vorsätzlich
gegenüber jenen der Neuen Mittelschule diskriminieren zu wollen",
kommentiert der Vorsitzende des Mittelschülerkartellverbandes,
Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka, ein entsprechendes Interview
von BM Schmied in der Tageszeitung "Standard" vom 12.11.2011.
Wörtlich ist dort zu lesen:
Standard: Das heißt: Nur wenn ein Gymnasium sagt, wir werden eine
Neue Mittelschule, gibt es zusätzliche Lehrer und mehr Geld?
Schmied: Ja. Angebotsorientierte Politik.
Damit kündigt sich eine weitere ungesetzliche Vorgangsweise der
Unterrichtsministerin an. Denn schon bei der Umsetzung der gesetzlich
festgeschriebenen Klassenschülerhöchstzahl 25 hält sich Frau BM
Schmied nicht an das Gesetz, wie man in mehr als einem Drittel aller
AHS-Unterstufen-Klassen leicht feststellen kann. Auch der
Rechnungshof konstatierte im Jänner 2011 bei der Ressourcenzuteilung
ein krasses Missverhältnis zwischen AHS und Hauptschule! Nicht einmal
6,1% (!!!) der von Schmied vorgesehenen Mittel zur Senkung der
Klassenschülerhöchstzahl 25 flossen in die AHS-Unterstufe.
"Der MKV verwahrt sich mit aller Entschiedenheit gegen das
vorsätzliche Aushungern unserer Gymnasien und fordert eine gerechte
Aufteilung der Geldmittel zwischen Gymnasien und Neuen Mittelschulen.
Der Frau Unterrichtsministerin sollte klar sein, dass die Probleme
unseres Schulsystems nicht durch eine ideologisch motivierte
Gesamtschule zu lösen sind, sondern in Wahrheit schon viel früher,
nämlich im Kindergarten und in der Volksschule, ihre Wurzeln haben!
Das Erlernen der Unterrichtssprache und der Kulturtechniken Lesen,
Schreiben, Rechnen sowie ein leistungsdifferenziertes Schulangebot
mit ausreichend Übertrittsmöglichkeiten müssen im Mittelpunkt einer
sinnvollen Bildungsreform stehen!", stellte Kukacka abschließend
fest.
Rückfragehinweis:
MKV
Gregor Stiebellehner
[email protected]
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