• 11.11.2011, 14:41:30
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Jung und Alt unter einem Dach

Kolpinghaus "Gemeinsam leben" Wien-Leopoldstadt feierlich eröffnet. Bundeskanzler Faymann und Kardinal Schönborn würdigen das Konzept des Generationen verbindenden Wohnens.

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2477
Im Bild v.l.n.r.: Werner Faymann (Bundeskanzler), Mag.a Sonja Wehsely (Stadträtin für Gesundheit und Soziales), Mag.a Christine Leopold (Präsidentin von Kolping Österreich), Gerald Gump (Bundespräses Kolping Österreich), Kardinal Dr. Christoph Schönborn und Dr. Michael Ludwig (Stadtrat für Wohnbau).

Wien (OTS) - Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde das Kolpinghaus
"Gemeinsam leben" in Wien-Leopoldstadt
(http://www.gemeinsam-leben.at) heute feierlich eröffnet. Mit dem Bau
dieses Hauses setzt Kolping Österreich (http://www.kolping.at) wieder
einen Meilenstein im Zusammenleben der Generationen und leistet zudem
einen Beitrag zur existenziellen Unterstützung der Familien -
Kernanliegen des Kolpingverbandes seit seiner Gründung vor rund 160
Jahren. So, wie die Jungen einen Platz zum Leben brauchen, wenn sie
infolge Berufsausbildung oder aus anderen Gründen ihre Familien
verlassen
müssen, so brauchen auch die Älteren einen solchen Platz, wenn sie in
ihren Familien nicht oder nicht mehr gepflegt werden können.

Bundeskanzler Werner Faymann, Kardinal Christoph Schönborn,
Staatssekretär Josef Ostermayer, die Stadträte Michael Ludwig und
Sonja Wehsely, Bezirksvorsteher Gerhard Kubik: Hohe und höchste
Repräsentanten der Republik, der Bundeshauptstadt und der Kirche
nahmen am Kolping-Festakt teil und unterstrichen die Bedeutung, die
dem neuen Haus seitens der Verantwortlichen unseres Landes zugemessen
wird.

Kolping-Präsidentin Christine Leopold erinnerte in ihrer
Festansprache an die Eröffnung des ersten Kolpinghauses "Gemeinsam
leben" vor acht Jahren in Wien-Favoriten; das neue Haus im 2. Bezirk
schöpfe aus den seither erworbenen Erfahrungen und diene demselben
Ziel: "Wir wollen älteren Menschen das Leben erleichtern und es durch
die Begegnung mit jüngeren bereichern. Wenn mehrere Generationen
unter einem Dach wohnen, wird das Leben bunt!"

Für Wiens Bürgermeister Michael Häupl ist der Ausbau der Pflege-
und Betreuungsmöglichkeiten für ältere BürgerInnen besonders wichtig:
"Die WienerInnen können sich darauf verlassen, dass sie die
bestmögliche Pflege und Betreuung bekommen, wenn sie sie benötigen.
Und die Stadt setzt alles daran, dass diese Pflege und Betreuung auch
wirklich für alle leistbar ist."

Sozialstadträtin Sonja Wehsely strich die gute Zusammenarbeit der
Stadt Wien mit dem Kolpingverband beim Thema Altenwohnen hervor: "Das
neue Kolpinghaus in der Leopoldstadt passt genau in das
Pflegenetzwerk in Wien. Es stellt eine Bereicherung und wichtige
Ergänzung dar. Ältere WienerInnen bekommen hier in einem modernen
Ambiente sehr gute Pflege und Betreuung. Darüberhinaus eröffnet das
Generationen übergreifende Wohnen neue Impulse für Jung und Alt."

In einem Grußwort gratulierte Bundeskanzler Werner Faymann den
Kolping-Verantwortlichen zum Mut und zur Ausdauer bei der Umsetzung
der Vision des Generationen verbindenden Wohnens; Wohnbau-Stadtrat
Michael Ludwig verwies auf die bleibende Bedeutung dieses Ansatzes:
"Mehrgenerationen-Wohnprojekte bilden einen Schwerpunkt im
geförderten Wohnbau der Stadt. Sie fördern das gegenseitige
Verständnis und davon profitieren junge wie ältere Menschen
gleichermaßen."

Kardinal Christoph Schönborn, der das Haus segnete, strich die
Bedeutung der Aufgabe hervor, älteren wie jüngeren Menschen, die ein
"Zuhause" im umfassenden Sinn zu geben: "Wenn Gott Mensch geworden
ist, dann ist der Mensch der Weg der Kirche", stellte er fest; die
Kirche müsse mit Christus zu den Menschen gehen und ein "Haus bauen
für die Menschen heute", und gerade der Kolpingverband sei hier ein
Vorreiter.

Das Kolpinghaus in der Engerthstraße bietet knapp 200 Wohnplätze
in der stationären Pflege, 17 Plätze im betreuten
Wohnen/Nachbetreuung und rund 45 Wohnplätze für Mütter und Kinder.
Die Gesamtinvestitionen betragen 29,1 Mio. Euro, davon kommt rund ein
Drittel aus Fördermitteln der Stadt Wien. Sowohl beim Bauzeitplan als
auch in der finanziellen Gebarung konnten alle
Vorgaben punktgenau erreicht werden. Durch den Bau des neuen Hauses
werden rund 150 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Das Kolpinghaus "Gemeinsam leben Wien-Leopoldstadt" und die
Mutter-Kind-Einrichtung ("MUKI") werden gefördert aus Mitteln des
Stadt Wien ("Fonds Soziales Wien")

Weitere Infos: http://www.ots.at/redirect/presseaussendungen

Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2477

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service,
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Mag. Wolfgang Engelmaier
Kolping Österreich
Tel.: 0664 621 70 78
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EVT

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