• 07.11.2011, 14:16:37
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Haubner: Wirtschaftsbund fordert Neuaufstellung des FLAF

IHS Studie bestätigt Reformbedarf

Wien, 7.11.2011 (OTS/Text) - "Bereits jetzt zahlen die Arbeitgeber
84 Prozent der Beiträge und finanzieren damit die teure Gesamstruktur
des FLAF und einen breit gefächerten Leistungskatalog", sagt der
Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Abg.z.NR Peter
Haubner. Rund ein Viertel der Leistungen des FLAF betrifft
familienfremde Leistungen - wie zum Beispiel
Mutter-Kind-Untersuchungen oder die Schülerunfallversicherung. "Es
kann nicht sein, dass der größte Anteil des FLAF aus
Arbeitgeber-Beiträgen finanziert wird und permanent ressortfremde
Leistungen abgerechnet werden", setzt Haubner fort.

Mit der heute von Minister Reinhold Mitterlehner präsentierten IHS
Studie wurde einmal mehr bestätigt, dass nur durch eine
Neuaufstellung des FLAF eine langfristige Absicherung und
Handlungsfähigkeit ermöglicht werden kann. "Der FLAF muss sich in
Zukunft auf seine ureigenste Kernaufgabe konzentrieren - Familien zu
unterstützen - und das mit mehr Kostenwahrheit und Transparenz", sagt
Haubner. Damit der FLAF ab 2013 positive Zahlen schreibt und über
mehr Gestaltungsspielraum für Familien verfügt, müssen die
bevorstehenden Gespräche mit den betroffenen Ressorts rasch
aufgenommen und die Reform des FLAF angegangen werden", sagt Haubner
abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 47
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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