ÖH: Bildung muss ganz oben auf der Tagesordnung stehen

Mit Unterschrift für Bildungsvolksbegehren Priorität für Bildung einfordern

Wien (OTS) - "Wir haben genug vom Stillstand an den Kindergärten, Schulen und Hochschulen. Bildung muss endlich ganz oben auf der Tagesordnung stehen." fordert Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Auch wenn das Volksbegehren dem gesellschaftskritischen Wert von Bildung kaum Rechnung trägt, ist es zumindest eine klare Aufforderung endlich Veränderungen im Bidlungssystem voranzutreiben und nicht beim Status Quo von Vorgestern zu bleiben". Deshalb ruft die Österreichische HochschülerInnenschaft Studierende dazu auf, sich mit den Inhalten des Bildungsvolksbegehrens auseinanderzusetzen und dieses zu unterzeichen.

Die ÖH betrachtet das Volksbegehren aber auch kritisch: "Wir vermissen einklares Bekenntnis zum offenen und freien Hochschulzugang. Dass dieser für die PädagogInnenausbildung sogar explizit ausgeschlossen wird, ist enttäuschend", erklärt Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Positiv ist jedoch, dass sich das Volksbegehren klar für die flächendeckende Gesamt- und Ganztagsschule ausspricht, was einen wichtigen Beitrag zur sozialen Durchlässigkeit des Bildungssystems leisten würde."

"Auch die Forderung nach 2% des BIP und die Anhebung der AkademikerInnenquote auf 40% bis 2020 sind Forderungen die wir klar unterstützten und auch selbst seit Jahren einfordern", so Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. "Es ist notwenig, dass sich in der Bildungspolitik endlich etwas bewegt, das über das Austauschen von Türschildern und Uni-Milliarden in Schilling hinausgeht. Um so wichtiger ist es, in der nächsten Woche mit einer Unterschrift ein Zeichen zu setzen."

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