• 29.10.2011, 12:54:46
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Haubner: Schulden runter - Reformen statt neue Belastungen

Wirtschaftsbund fordert ausgabenseitige Einsparungen

Wien, 29.Oktober 2011 (OTS/Text) - "Was ein Leben nach Tripple A
bedeutet wird uns am Beispiel Griechenland deutlich gezeigt.
Österreich hat noch einen kleinen Vorsprung, wir sind noch ein
Tripple A Land, eines von gerade noch 6 Ländern in Europa. Wir haben
die niedrigste Arbeitslosigkeit,die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit
und wenn wir diesen kleinen Vorsprung sichern wollen, dann müssen wir
uns rasch zukunftsfit machen", bestärkt der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes die heutigen Aussagen von
Finanzministerin Maria Fekter im Mittagsjournal.

"Wir müssen rechtzeitig gegensteuern, die Schuldenbremse ziehen und
verfassungsrechtlich verankern sowie unsere Hausaufgaben rasch
angehen", setzt Haubner fort. Für Haubner heißt das im Klartext:
"Bevor über neue Steuern diskutiert wird, die vor allem jene 23
Prozent Nettozahler und damit den Mittelstand noch stärker belasten,
müssen wir folgende Aufgabenfelder rasch in Angriff nehmen:

- Die Anhebung des Pensionsalters, alleine im Bereich der Pensionen
steigen die Bundeszuschüsse um 600 Mio auf 10,2 Milliarden
- Spitals- und Gesundheitsreform
- Erhöhung der Treffsicherheit im Sozialwesen
- Nachhaltige Lösung des "Defizitwagons ÖBB"

"Wenn wir dieses Maßnahmenbündel bewältigen brauchen wir nicht über
neue Steuern diskutieren", sagt Haubner. "Die Steuererhöhungspartei
ist die SPÖ. Der Staat muss aber jetzt rasch die Umsetzung der
Reformen im Land starten", sagt Haubner abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 47
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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