Johanna Mikl-Leitner: Wünsche der Männer Realität werden lassen

Der Besuch beim ÖAAB Salzburg war der sechste Tour-Stopp einer Herbst-Tour der ÖAAB-Bundesobfrau durch alle Landesorganisationen

Wien (OTS) - "Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur
ein Frauenthema. Auch Vätern muss die Vereinbarkeit von Familienleben und Arbeit einfacher gemacht werden. Studien zeigen uns, dass rund zwei Drittel der Väter in Karenz gehen würden. Die Realität schaut leider noch immer anders aus. Wir müssen diese Wünsche der Männer Realität werden lassen", so ÖAAB-Bundesobfrau BM Mag. Johanna Mikl-Leitner Ende Oktober vor Funktionärinnen und Funktionären des ÖAAB Salzburg.****

"Hier braucht es einen Paradigmenwechsel von Seiten der Wirtschaft. Es muss zur Selbstverständlichkeit werden, dass Männer ihre Arbeitszeit reduzieren oder in Karenz gehen können. Flexible Arbeitszeitmodelle und ein Umdenken in der Wirtschaft sind dazu der richtige Weg. Wir dürfen nicht nur von Flexibilität reden, wir müssen auch die Rahmenbedingungen schaffen", so Mikl-Leitner.

"Ein Mehr an Flexibilität brauchen wir auch im Bereich der Kinderbetreuung. Ein Ausbau der Möglichkeiten der Tagesmütter ist das Gebot der Stunde. Tagesmütter bieten die familienähnlichste Betreuungsform und sind gerade für die Kleinen und Kleinsten eine gute Alternative zu Kindergarten und Krabbelstube. Gerade an den Randzeiten, wie am Abend, an Wochenenden, an Feiertagen und in Ferienzeiten bieten Tagesmüttern mehr Flexibilität in der Betreuung an. Gerade den arbeitenden Menschen wird ein hohes Maß an Flexibilität abverlangt. Diese Flexibilität müssen wir auch in die Kinderbetreuung bringen", so die Bundesobfrau

Die Salzburger Funktionärinnen und Funktionäre mit Landesobmann-Stellvertreterin Dr. Andrea Eder-Gitschthaler an der Spitze diskutierten mit der Bundesobfrau auf dieser Basis Themen für den ÖAAB-Bundestag, der Ende November stattfinden wird.

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