• 29.10.2011, 08:40:08
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Nach Faymann kann sich nun auch Van der Bellen Studienbeiträge vorstellen

Aber Faymann aus eigener Parteizentrale gebremst, Van der Bellen im Clinch mit eigener Partei, rot-grüner Schlingerkurs eine Zumutung, so GS Mandl

Wien (OTS) - "Nach Faymann kann sich nun auch Van der Bellen
Studienbeiträge vorstellen. Doch Faymann wurde aus seiner eigenen
Parteizentrale gebremst. Und Van der Bellen sagt selbst, er befinde
sich zu dieser Frage 'im Clinch' mit seiner eigenen Partei. Dieser
rot-grüne Schlingerkurs ist eine Zumutung. Von einem Tag auf den
anderen wissen die Menschen nicht, woran sie sind. Mit einer solchen
Politik kann niemand etwas anfangen", kritisiert LAbg. Mag. Lukas
Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes
ÖAAB in der ÖVP.

"Dabei ist die Sachlage sonnenklar. Es ist nicht einzusehen, dass die
große Mehrheit der arbeitenden Menschen durch ihre Steuern für eine
Minderheit Universitäts-Abschlüsse voll ausfinanzieren soll. Es ist
nicht einzusehen, dass ein Meister-Abschluss viele tausend Euro
kosten kann, ein Master-Abschluss aber gratis sein muss.
Studienbeiträge würden die finanzielle Ausstattung der Universitäten
verbessern. Das Studienbeiträge-Modell von Wissenschaftsminister
Karlheinz Töchterle sieht Stipendien und Stundungen vor", so der
Generalsekretär.

"Gerade Van der Bellen verwendet ausgerechnet diesen
Kraftausdruck."

"Ich bin ein Freund klarer Worte. Aber Van der Bellen hat mit seiner
Wortwahl schlechten Geschmack offenbart. Kraftausdrücke haben in der
Politik nichts verloren. Dass mit Van der Bellen ausgerechnet jener
Politiker, der bei der vergangenen Wiener Landtags- und
Gemeinderatswahl Wählerinnen und Wähler hintergangen hat, weil er
trotz einer großen Anzahl an Vorzugsstimmen seine Arbeit im Stadt-
und Landesparlament nicht angetreten ist, ausgerechnet diesen
Kraftausdruck verwendet, spricht Bände über das Selbst- und das
Fremdbild dieses Politikers", so Mandl.

Rückfragehinweis:

ÖAAB-Generalsekretariat
   Albrecht Oppitz
   Presse
   Tel.: +43 (1) 40 141 224, Fax: +43 (1) 40 141 229
   mailto:[email protected]
   www.oeaab.com

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