Blecha: Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrages bleibt "soziales Unrecht"

Geben nicht auf

Wien (OTS) - Im Pensionistenverband Österreichs ist die soeben veröffentliche Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zum Alleinverdiener-Absetzbetrages auf völliges Unverständnis getroffen. Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha: "Die Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrages bleibt ein soziales Unrecht, denn es sind sogar Bezieher einer Ausgleichzulage, also Menschen an der Armutsgrenze von der Kürzung betroffen!"

Für Blecha ist auch völlig unverständlich, dass die Verfassungsrichter die Streichung als "keinen derart intensiven Eingriff bezeichnen, dass der Vertrauensgrundsatz verletzt wäre."

Blecha: "Auch das Argument, dass gleichzeitig der Pensionisten-Absetzbetrag erhöht wurde ist unzulässig, weil diesen nur eine kleine Zahl der von der AVAB-Streichung Betroffenen lukrieren können.

Der Pensionistenverbands- und Seniorenrats-Präsident kündigte an, im Zuge der in Kürze startenden Pensionsverhandlungen die Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrages nochmals politisch zu thematisieren. Blecha: "Wir geben nicht auf, bis dieses soziale Unrecht kompensiert ist!"

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