uniko ad Studienbeiträge: Keine Alleingänge von Universitätsseite

Wien (OTS) - "Die Frage der Studienbeiträge ist bei weitem nicht das dringendste Problem der Universitäten", bekräftigt der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger, nach der jüngsten außerordentlichen uniko-Plenarversammlung in Wien die Haltung der Rektorinnen und Rektoren. Die uniko-Mitglieder sind der einhelligen Ansicht, dass es die Aufgabe des Gesetzgebers sei, vor einer allfälligen (Wieder-)Einführung von Studienbeiträgen Rechtssicherheit herzustellen. "Wir sind übereingekommen, dass es in dieser Angelegenheit keine Alleingänge einer Universität geben wird", betont Schmidinger. Das weitere Vorgehen soll nur in Abstimmung der einzelnen Universitäten im Rahmen der uniko erfolgen.

Zum Thema Hochschulplan verweist der uniko-Präsident auf die jüngsten konstruktiven Gespräche mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Die Mitglieder der uniko vertreten weiterhin mit Nachdruck den Standpunkt, dass die Universitäten durch eine Erhöhung der Finanzierung in die Lage zu versetzen sind, die Kostensteigerungen aufgrund der Inflation zu bewältigen. "Das ist auch die Grundlage dafür, den künftigen Hochschulplan mit Leben zu erfüllen", hält Schmidinger fest. "Wir unterstützen daher Bundesminister Töchterle in seinem Bemühen, für die Jahre 2013 bis 2015 eine zusätzliche Hochschulmilliarde aus dem Budget zur Verfügung zu stellen."

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