- 25.10.2011, 13:18:50
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Johanna Mikl-Leitner: Laborversuche beendet - endlich Klarheit für Eltern, Lehrer und Schüler
Gesamtschule vom Tisch, Gymnasien bleiben erhalten und Hauptschulen werden aufgewertet - Erfolg für ÖAAB
Wien (OTS) - "Gerade in der Bildungspolitik brauchen wir
Verlässlichkeit und Klarheit - für die Eltern, die Lehrer und vor
allem für unsere Schülerinnen und Schüler", so ÖAAB-Bundesobfrau, BM
Mag. Johanna Mikl-Leitner, anlässlich der heutigen Präsentation des
Gesetzesentwurfes zur Neuen Mittelschule, "umso mehr freue ich mich,
dass die Zeit der Schulexperimente jetzt vorbei ist und mit diesem
Entwurf Sicherheit für Eltern, Lehrer und Schüler gewährleistet ist.
Besonders wichtig ist mir dabei, dass mit dem heute präsentierten
Entwurf jedes einzelne Kind und jede und jeder einzelne Jugendliche
die bestmöglichen Bildungschancen für ihre und seine Zukunft erhält."
"Dass in diesem Entwurf das unter der Führung von Michael
Spindelegger entwickelte ÖAAB-Bildungskonzept wesentlichen
Niederschlag findet, freut mich einerseits natürlich als ÖAAB-Chefin
aber andererseits vor allem für unsere Schülerinnen und Schüler und
damit für die Zukunft Österreichs. Denn damit ist die Gesamtschule
endlich vom Tisch. Die Gymnasien bleiben erhalten und unsere
Hauptschulen werden zu Neuen Mittelschulen aufgewertet. Das heißt:
Nicht das Gleiche für alle, sondern das Beste für jeden Einzelnen!",
betont Mikl-Leitner.
"Die SPÖ hat ihre ideologischen Scheuklappen abgelegt und für die
Chancen der Kinder und Jugendlichen einer notwendigen und dringenden
Bildungsreform endlich zugestimmt. Für den ÖAAB standen immer die
Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt der Anstrengungen. Dieser
Einsatz hat sich gelohnt. Mit der Umwandlung des Schulversuchs Neue
Mittelschule in eine Regelschule wird ein schulpolitischer
Meilenstein gesetzt", so die Bundesobfrau weiter.
"Die Beibehaltung des anerkannten und gewachsenen vielfältigen
Schulsystems in Österreich und das breite Angebot an
Bildungseinrichtungen ist wesentlich für die gute Ausbildung der
Schülerinnen und Schüler. Ein zukunftsfähiges Schulsystem braucht
Vielfalt, und diese Vielfalt ist nun garantiert", so Mikl-Leitner.
"Fast eineinhalb Jahre hat es gedauert, um von der Beschlussfassung
des ÖAAB-Bildungskonzepts zur Umsetzung einer der wichtigsten
Maßnahmen aus diesem Konzept zu kommen. Mit unserem Vorschlag, die
Neue Mittelschule flächendeckend zu machen, sind wir am Anfang
alleine dagestanden. Doch das Beispiel von heute zeigt, dass eine
fundierte Position, sachliche Argumente und konsequente Arbeit zum
Ziel führen können. Wir werden auch in Zukunft darauf achten, dass
die Neue Mittelschule gut funktioniert, dass das Gymnasium erhalten
bleibt und auch nicht in kleinen Schritten finanziell schlechter
gestellt wird. Ich freue mich für die Schülerinnen und Schüler. Ich
gratuliere Werner Amon zu seinem Verhandlungserfolg", so
ÖAAB-Generalsekretär LAbg. Mag. Lukas Mandl.
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