- 24.10.2011, 12:18:41
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Aubauer ad Mitterlehner: Pensionsreform durchführen. Den Jungen Mut machen
Schnellere Harmonisierung der Pensionssysteme wichtiges Anliegen. Zusätzlich alle Privilegien und Zwangspensionierungen einstellen!
Wien (OTS) - "Der heute von Minister Mitterlehner präsentierte 5.
Teil des Jugendmonitors lässt kaum Zweifel offen: Die Jungen sorgen
sich um die Zukunft ihrer Pension. Dazu halten wir zum wiederholten
Male fest: Ja, wir brauchen auch echte Strukturreformen im
Pensionssystem. Die heute präsentierten Vorschläge von Minister
Mitterlehner sind sicher Teil eines wichtigen Paketes - im Besonderen
die schnellere Harmonierung der Pensionssysteme, inklusive der
Änderung bei der Parallelrechnung. Wir Senioren werden weiterhin
aktiv für echte Pensionsreformen eintreten: Schluss mit allen
Pensionsprivilegien, Schluss mit Zwangspensionierungen, Ende aller
Schlupflöcher in die Frühpension, "ASVG für Alle" viel schneller als
bisher geplant und vor allem: 12% mehr Pension für jedes nach 60/65
gearbeitete Jahr (Seniorenbund-Belohnungsmodell)!", erklärt Mag.
Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen
Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat.
"Es ist darüber hinaus besonders wichtig, unseren Jungen mehr Mut
zu machen. Dazu gehört vor allem dieser Hinweis: Unser Pensionssystem
ist ein Umlagesystem. Eure Pension ist dann sicher, wenn zum
Zeitpunkt eures Pensionsantritts genügend Menschen in ausreichender
Höhe in das Pensionssystem einzahlen und wenn ihr bis dahin
ausreichend Versicherungs- und Beitragszeiten erwerben konntet. Daher
müssen wir: Für eure bestmögliche Bildung sorgen, Rahmenbedingungen
schaffen, damit ihr sicherere und fair bezahlte Jobs haben könnt.
Müssen wir lebensbegleitendes Lernen ausbauen, damit ihr ein solches
System möglichst kostengünstig und lebensphasen-orientiert nutzen
könnt. Und müssen wir alles tun, um die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf noch weiter verbessert wird. Ihr müsst die Chance haben, eure
Leistung einzubringen, müsst aber auch den Mut aufbringen, Familien
zu gründen. Das heißt: Nur mit ein paar Änderungen im Pensionssystem
ist für euch Junge noch lange nicht alles gewonnen!", stellt Aubauer
klar.
"Um dies zu erreichen wird es übrigens auch wichtig sein, endlich
die Lebensverdienstkurven zu ändern: Mehr Geld zum Berufseinstieg, in
der Phase der Existenz- und Familiengründung, Steigerungen danach nur
noch nach Fortbildung, Übernahme von mehr Verantwortung - das heißt
keine Vorrückungen mehr alleine aufgrund des (Dienst-)Alters. Diese
Änderung der Lebensverdienstkurven ist im Regierungsprogramm seit
2008 versprochen, aber leider bis heute nicht angegangen worden.
Dafür müssen wir uns deshalb gemeinsam einsetzen", so Aubauer
abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
Tel.: 0650-581-78-82; [email protected]
www.seniorenbund.at
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