Aubauer ad Mitterlehner: Pensionsreform durchführen. Den Jungen Mut machen

Schnellere Harmonisierung der Pensionssysteme wichtiges Anliegen. Zusätzlich alle Privilegien und Zwangspensionierungen einstellen!

Wien (OTS) - "Der heute von Minister Mitterlehner präsentierte 5. Teil des Jugendmonitors lässt kaum Zweifel offen: Die Jungen sorgen sich um die Zukunft ihrer Pension. Dazu halten wir zum wiederholten Male fest: Ja, wir brauchen auch echte Strukturreformen im Pensionssystem. Die heute präsentierten Vorschläge von Minister Mitterlehner sind sicher Teil eines wichtigen Paketes - im Besonderen die schnellere Harmonierung der Pensionssysteme, inklusive der Änderung bei der Parallelrechnung. Wir Senioren werden weiterhin aktiv für echte Pensionsreformen eintreten: Schluss mit allen Pensionsprivilegien, Schluss mit Zwangspensionierungen, Ende aller Schlupflöcher in die Frühpension, "ASVG für Alle" viel schneller als bisher geplant und vor allem: 12% mehr Pension für jedes nach 60/65 gearbeitete Jahr (Seniorenbund-Belohnungsmodell)!", erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat.

"Es ist darüber hinaus besonders wichtig, unseren Jungen mehr Mut zu machen. Dazu gehört vor allem dieser Hinweis: Unser Pensionssystem ist ein Umlagesystem. Eure Pension ist dann sicher, wenn zum Zeitpunkt eures Pensionsantritts genügend Menschen in ausreichender Höhe in das Pensionssystem einzahlen und wenn ihr bis dahin ausreichend Versicherungs- und Beitragszeiten erwerben konntet. Daher müssen wir: Für eure bestmögliche Bildung sorgen, Rahmenbedingungen schaffen, damit ihr sicherere und fair bezahlte Jobs haben könnt. Müssen wir lebensbegleitendes Lernen ausbauen, damit ihr ein solches System möglichst kostengünstig und lebensphasen-orientiert nutzen könnt. Und müssen wir alles tun, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch weiter verbessert wird. Ihr müsst die Chance haben, eure Leistung einzubringen, müsst aber auch den Mut aufbringen, Familien zu gründen. Das heißt: Nur mit ein paar Änderungen im Pensionssystem ist für euch Junge noch lange nicht alles gewonnen!", stellt Aubauer klar.

"Um dies zu erreichen wird es übrigens auch wichtig sein, endlich die Lebensverdienstkurven zu ändern: Mehr Geld zum Berufseinstieg, in der Phase der Existenz- und Familiengründung, Steigerungen danach nur noch nach Fortbildung, Übernahme von mehr Verantwortung - das heißt keine Vorrückungen mehr alleine aufgrund des (Dienst-)Alters. Diese Änderung der Lebensverdienstkurven ist im Regierungsprogramm seit 2008 versprochen, aber leider bis heute nicht angegangen worden. Dafür müssen wir uns deshalb gemeinsam einsetzen", so Aubauer abschließend.

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