• 21.10.2011, 10:01:02
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ÖAAB plant Aktionismus für Studienbeiträge und gegen "falsches SPÖ-Spiel"

Im heimischen Bildungssystem sei der Meister nicht gratis, der Master dürfe auch nicht gratis sein, so ÖAAB-GS Mandl im Namen aller ÖAAB-Geschäftsführerinnen und -Geschäftsführer.

Wien (OTS) - Am Donnerstag sind im ÖAAB-Generalsekretariat in Wien
die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der
ÖAAB-Landesorganisationen sowie der ÖAAB-Frauen, der
ÖAAB/FCG-Arbeiterkammerfraktion und der Gewerkschaft Öffentlicher
Dienst (GÖD) zusammengekommen.

Die ÖAAB-Managerinnen und -Manager planen Aktionen in den
Bundesländern, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über "das
falsche Spiel der SPÖ gegen Studienbeiträge" zu informieren, wie
ÖAAB-Generalsekretär LAbg. Mag. Lukas Mandl erklärt.

"Wir wollen und werden nicht tatenlos zusehen, wie die SPÖ an
sozialen Schieflagen festhalten will. Die verkrampfte Blockade der
SPÖ gegen Studienbeiträge ist ein Verrat an den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern. Es ist nicht einzusehen, warum ein Meisterkurs, der
zur Meisterprüfung führt, viele tausend Euro kosten kann, ein
Hochschulstudium aber gratis sein soll. Die große Mehrzahl der
arbeitenden Menschen in Österreich findet es inakzeptabel, dass sie
mit ihren Steuern die universitären Abschlüsse für Studierende zu
hundert Prozent ausfinanzieren soll", erklärt Mandl die Beweggründe
für den ÖAAB-Aktionismus.

"Kreatives, modernes, soziales" Studienbeiträge-Modell soll
sich durchsetzen

"Ein System, in dem die große Mehrheit der Beschäftigten hart
arbeitet, um einer kleinen Minderheit ein gratis Studium zu
finanzieren, ist unsolidarisch und asozial. Wir kämpfen dafür, dass
sich das von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle vorgelegte
Modell für Studienbeiträge durchsetzt. Dieses Modell ist kreativ,
modern, sozial und nimmt Rücksicht auf die spezielle Situation jeder
und jedes einzelnen Studierenden", so der Generalsekretär
abschließend.

Rückfragehinweis:

ÖAAB-Generalsekretariat
   Albrecht Oppitz
   Presse
   Tel.: +43 (1) 40 141 224, Fax: +43 (1) 40 141 229
   mailto:[email protected]
   www.oeaab.com

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