ÖH: "Forum Hochschule" ist Alternative zu Töchterles fehlgeleiteter Hochschulpolitik

Wien (OTS) - "Gestern, am Mi. den 19.10., wurde das Projekt "Forum Hochschule" mit einer Auftaktveranstaltung in der Aula der Wissenschaften eingeläutet. Im "Forum Hochschule" soll ein lösungsorientierter Hochschulplan entwickelt werden, der gemeinsam von allen betroffenen Gruppen erarbeitet wird. Dieser soll ganz klar eine Alternative zu den Vorschlägen des Wissenschaftsministeriums sein. In fünf Arbeitsgruppen werden Themenbereiche wie Hochschulfinanzierung, soziale Absicherung von Studierenden, Qualität der Lehre, Wissenschaft und Forschung sowie Hochschulorganisation und Governance separat erarbeitet werden. ExpertInnen wie Helene Schuberth, Martin Unger, Fabian Unterlass, sowie Claus Tieber und VertreterInnen der Österreichischen HochschülerInnenschaft haben gestern gemeinsam die konkreten Inhalte vorgestellt", erklärt Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam.

"Der Hochschulplan von Minister Töchterle denkt keine Sekunde an den Einbezug von den Studierenden und Lehrenden. Pläne wie es mit der Hochschulpolitik in Österreich weitergehen soll werden im stillen Kämmerlein ausgearbeitet oder fragwürdige Gutachten in Auftrag gegeben, während die Expertise der wirklich Betroffenen dabei nicht genutzt wird. Ein solches Vorgehen wird sich bei "Forum Hochschule" in keinster Weise wiederholen. Denkanstöße hat in jedem Fall die abschließende Podiumsdiskussion zum Thema "Wie viel ist uns Bildung wert" mit Margit Schratzenstaller, Hans Pechar und Angelika Gruber unter Moderation von Christoph Schwarz geboten", so Janine Wulz vom Vorsitzteam der Österreichischen HochschülerInnenschaft.

"Wir sind es leid, ständig über Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren diskutieren zu müssen. Eine derart einseitige Behandlung der Hochschulpolitik ist für die ÖH nicht akzeptabel und wir wollen mit dem Forum Hochschule zeigen, dass es anders geht und, dass sich eine Investition in Bildung lohnt", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH.

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