- 18.10.2011, 11:27:02
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WWF Neuseeland rettet ölverschmierte Vögel in Neuseeland
Videos/Fotos: Mehr tote als lebendige Tiere geborgen
Wellington/Neuseeland (OTS) - Der WWF Neuseeland befürchtet, dass
die Auswirkungen der Ölpest in Neuseeland für die Tierwelt noch Jahre
zu spüren sein werden. Hunderte tote Vögel wurden in den letzten
Tagen bereits gefunden. Bisher konnten nur 92 Vögel lebend geborgen
werden. "Wir suchten die Felsen nach überlebenden Tieren ab. Leider
sind sie sehr schwer zu finden. Wir haben drei kleine Pinguine
gerettet, die völlig verängstigt waren. Pinguine kommen während des
Tages nicht ans Ufer, aber die Angst treibt sie an Land. Leider haben
wir viel mehr tote als lebende Vögel gefunden", beklagt
WWF-Meeresexperte Bob Zuur. Die meisten Vögel, die der WWF nur mehr
tot bergen konnte sind Sturmvögel und Pinguine. "Viele Vögel waren so
ölverschmiert, dass wir sie kaum mehr identifizieren konnten", so
Zuur.
Der WWF befürchtet die schlimmsten Auswirkungen auf die Vogelwelt an
der neuseeländischen Küste. "Es brach uns das Herz, als wir ein
kleines Bündel nur 20 Meter vom Ufer entfernt sahen, das sich
verzweifelt vom Öl zu befreien versuchte. Wir haben das Tier leider
nicht mehr retten können", so Zuur. Besonders gefährdet sind die
Kolonien der Mornellregenpfeifer, von denen etwa 1.500 an der
neuseeländischen Küste brüten. Einige Dutzend von ihnen finden sich
auch in der Nähe der ölverschmierten Küste von Maketu. Der WWF ist in
den kommenden Tagen und Wochen weiterhin im Einsatz um möglichste
viele Vögel zu retten.
Fotos:
https://picasaweb.google.com/Frodophoto/RenaOilSpill?authkey=Gv1sRgCK
yljL-l-ersogE&feat=email.
Video vom Flug über das Katastrophengebiet:
http://www.youtube.com/watch?v=Xgl6cvg2ong.
Video von den Bergungsaktionen des WWF:
http://www.youtube.com/watch?v=Xgl6cvg2ong
Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231 oder 0676-83488231, E-Mail: [email protected].
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