- 18.10.2011, 05:10:08
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Metallindustrie: Löhne und Gehälter steigen um durchschnittlich 4,2 Prozent nachhaltig
Bis zu 5,3 Prozent für untere Beschäftigtengruppengruppen
Wien (OTS/PRO-GE/GPA-djp) - Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp
und die Arbeitgeber konnten sich in den Morgestunden des 18. Oktober
auf einen neunen Kollektivvertrag für die etwa 165.000 Beschäftigten
der Metallindustrie, Bergwerke, Gas und Wärme einigen. Die Löhne und
Gehälter steigen durchschnittlich um 4,2 Prozent (von 4,4, Prozent
für die unteren Beschäftigtengruppen bis zu 3,8 Prozent für die
oberen). Durch einen Mindestbetrag von 80 Euro steigen die Löhne und
Gehälter der unteren Beschäftigtengruppengruppen um bis zu 5,3
Prozent. Der neue Mindestlohn beträgt ab 1.1. 2011 in der
Metallindustrie 1.583,- Euro.
Eine Verbesserung konnte auch für die Anrechnung von Karenzzeiten
erreicht werden. Wurden bislang 10 Monate für ein Kind für
Vorrückungen angerechnet, so sind es ab 1.11.2011 16 Monate für jedes
Kind. "Dies bedeutet eine wichtige Verbesserung insbesondere für die
beschäftigten Frauen in der Metallindustrie und ist ein wichtiger
Beitrag zum Schließen der Einkommenslücke", so der Chefverhandler der
GPA-djp Karl Proyer.
"Ohne die großartige Unterstützung der Beschäftigten in den
vergangenen Wochen wäre dieser schöne Erfolg und sehr gute Abschluss
insbesondere für niedrige Einkommen nicht möglich gewesen. Dafür
gebührt allen Beteiligten großer Dank", so der Chefverhandler der
PRO-GE Rainer Wimmer.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit Mathias Beer Tel.: 01 53 444 69035 Mobil: 0664 6145 920 E-Mail: [email protected] http://www.proge.at
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