Lukas Mandl: Darabos ist wandlungsfähig wie ein roter Barbapapa

Darabos wolle fünf Kasernen zusperren. Rote Apparatschiks wie Leitner machten Darabos gleichsam die Räuberleiter über die Kasernenmauer, so GS Mandl

Wien (OTS) - "Würde es nicht um die Sicherheit gehen, es wäre nur noch zum Lachen: Österreichs Verteidigungsminister ist wandlungsfähig wie die Zeichentrick-Figuren aus den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren namens Barbapapas. Wie die Figuren kann Darabos nur seine Farbe nicht wechseln. Die bleibt immer rot. Auch Darabos' Apparatschik-Methoden im Umgang mit Menschen oder in der Informationspolitik erinnern an diese längst vergangene Zeit des vorigen Jahrhunderts", findet LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.

"Zuerst war Darabos voll für Wehr- und Zivildienst, jetzt ist er voll dagegen. Zuerst wurden im Darabos-Ressort Pläne zum Zusperren der Radetzky-Kaserne in Niederösterreich, der Hadik-Kaserne in der Steiermark, der Goiginger-Kaserne in Kärnten, der Strucker-Kaserne in Salzburg und der Pontlatz-Kaserne in Tirol ausgeheckt. Diese Pläne liegen in einem Papier, das mit 16. September 2011 datiert ist, schwarz auf weiß vor. Das war vor genau einem Monat. Nun will Darabos selbst von diesen Plänen nichts wissen. Er scheut das Licht der Öffentlichkeit, weil er weiß, dass die Bevölkerung eine solche Zerstörung der regionalen Strukturen nicht mittragen würde. Dafür bekommt Darabos beim Zusperren, Zerstören und Zentralisieren Unterstützung von den Apparatschiks unter seinen Parteigenossen. Etwa in meinem Heimatbundesland Niederösterreich trägt der rote Landesparteichef Leitner die Darabos-Pläne zur Schließung der Kaserne in Horn auch noch mit. Damit stellt sich Leitner gegen die Sicherheitsstrukturen und den Katastrophenschutz, gegen die Interessen der Bevölkerung, speziell jener Menschen, die in der Kaserne oder durch die Kaserne Arbeit haben. Das alles spielt wohl keine Rolle, wenn der eine rote Apparatschik dem anderen gleichsam die Räuberleiter über die Kasernenmauer machen kann", so Mandl.

"Die Glaubwürdigkeit von Darabos ist sowieso dahin. Also muss er mehr denn je Vorgaben des skandalbedingt in Bedrängnis geratenen Faymann erfüllen. Ich frage mich, wie lange die rote Basis das alles noch schweigend hinnimmt. Die Darabos-Attacken gegen Wehrdienst und Zivildienst werden innerhalb der SPÖ nur von einer Minderheit mitgetragen. Und Faymann ist auch nicht unumstritten", so der Generalsekretär abschließend.

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