- 14.10.2011, 09:32:09
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The Excitement Continues: eine gelungene Erregung
Leopold Museum feiert zweite Jubiläumsausstellung

Wien (OTS) - Die Erwartungen waren groß, das Ergebnis absolut
anregend: Das Leopold Museum eröffnete Donnerstag Abend
Jubiläumsausstellung Nummer 2: "The Excitement Continues". Anlässlich
des 10-jährigen Jubiläums des Hauses im MuseumsQuartier wurde
erstmals eine spannende Auswahl an zeitgenössischen Werken aus der
legendären Privatsammlung von Prof. Rudolf Leopold präsentiert. Rund
140 Werke von mehr als hundert Künstlern versammelten die Kuratoren
Franz Smola und Diethard Leopold im Museum, die spektakuläre
Architektur steuerte Stararchitekt Laurids Ortner bei.
Leopold-Golf und Bewegende Momente
Leopold Museum Managing Director Peter Weinhäupl erzählte
anlässlich der Eröffnung von Rudolf Leopolds letztem Auto, einem VW
Golf. Als der Wagen kein Pickerl mehr bekam, stellte Rudolf Leopold
fest: "Einen neuen Wagen kann ich mir nicht leisten!" In der Folge
wandelte der Südtiroler Künstler Klaus Pobitzer das Fahrzeug in ein
Kunstwerk um, indem er es mit einer Collage aus Museumsplakaten
versah. Das "Kunstauto" ist nun auch eines der ungewöhnlicheren
Exponate der Ausstellung. Kurator Franz Smola bezeichnete es als
einen "bewegenden Moment", dass es gelungen sei so viele
KünstlerInnen und Künstler zu versammeln. Die Idee zur Ausstellung
sei noch von Prof. Leopold selbst gekommen, Frau Dr. Leopold habe
geholfen das Projekt in die Tat umzusetzen. Co-Kurator Diethard
Leopold wies darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Werke nach 1990
entstanden seien. Er hoffe, dass die KünstlerInnen mit der
Zusammenstellung zufrieden seien. Ziel war es durch die
Gegenüberstellungen eine gegenseitige Aufwertung der Arbeiten zu
erreichen und gleichzeitig eventuelle gegenseitige Störungen zu
vermeiden. Oft mussten bis zu sieben Künstler in einem Raumteil
vereint werden.
Leopold Museum als Ort des Diskurses
Der neue Museologische Direktor des Leopold Museum, Tobias G.
Natter erklärte, dass es nicht um einen Gesamtüberblick gehe. Die
Dinge seien in Diskussion, das Museum müsse ein Ort des Diskurses
sein. Das Haus signalisiere Verhandlungsbereitschaft für kühne
Projekte. Man könne mit den aktuellen Ausstellungen des Museums
feststellen, dass es "keinen Gegensatz zwischen alter und neuer Kunst
gebe". Diese Botschaft habe uns Rudolf Leopold mit auf den Weg
gegeben.
Irrgarten zeitgenössischer Kunst
Elisabeth Leopold sprach von einem regelrechten "Irrgarten der
zeitgenössischen Kunst." Es sei ein Wagnis Künstler zu werden, dafür
gebühre den Kunstschaffenden großer Respekt. Der Himmel der Kunst sei
am Ende des Tages die Belohnung. Frau Dr. Leopold erinnerte an die
Aufenthalte bei Johann Fruhmann auf Schloss Lengenfeld oder die
vielen Fahrten auf den Friedrichshof, als Rudolf Leopold das
gewaltige malerische Werk von Otto Muehl für sich entdeckte.
Who is Who der österreichischen Kunst
Dann der spannende Moment, die Türen der Ausstellung öffneten
sich: Auf riesigen Wänden aus Holzpaletten wurde ein Who is Who der
österreichischen Kunstszene montiert, mit einigen internationalen
Akzenten. Zu sehen sind Werke von Günter Brus, Maria Lassnig, Hermann
Nitsch, Oswald Oberhuber u.v.a. Viele Künstler ließen es sich nicht
nehmen persönlich vorbei zu schauen, u.a. Alfredo Barsuglia, Cristina
Fiorenza, Ernst Friedrich, Gerhard Gepp, Urban Grünfelder, Robert
Hammerstiel, Gerald Holzer, Josef Kern, Anton Lehmden, Edgar
Leissing, Lydia Lenzenhofer, Gerda Leopold, Sabina Mlejnek, Markus
Muntean, Robert Nodari, Giorgi Okropiridse, Valentin Oman, Harald
Scheicher, Stylianos Schicho, Lilo Schrammel, Susanna Schwarz,
Giovanni Rindler, Erhard Stöbe, Hilda Uccusic, Linde Waber und
Wolfgang Zeindl.
Neben Werken lebender Künstler sind auch Arbeiten bereits
verstorbener Künstler zu sehen, u.a. von Leopold Birstinger, Paul
Nestlang oder Robert Zeppel-Sperl. Deshalb war es ein besonderes
Erlebnis, dass auch Leopold Birstingers Sohn, Gerhard Nestlang - der
Vater des vorzeitig von uns gegangenen Paul Nestlang - und Mario
Gündl, der beste Freund von Paul gekommen waren. Ebenso Marianne
Zeppel-Sperl, die bezaubernde Witwe des viel zu früh verstorbenen
Robert Zeppel-Sperl.
Mit den Künstlerinnen und Künstlern feierten die Geigerin Toyoko
Hattori, BMUKK Sektionschef Michael Franz, Waltraud Leopold, RA
Thomas Mondl, Esther Attar, Metropolitan Museum Kuratorin Susan Stein
und Bob Burwasser, Saskia Leopold, Kunsthistoriker Karl Schütz u.v.a.
Die Ausstellung "The Excitement Continues" ist noch bis 30. Jänner
2012 im Leopold Museum zu sehen.
Weiter Bilder: www.apa-fotoservice.at/galerie/2367/
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Mag. Klaus Pokorny - Presse / Public Relations
Tel.: 0043 1 525 70 - 1507
mailto:[email protected]
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