- 13.10.2011, 15:10:27
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PRO-GE / GPA-djp: "Wenn man Beschäftigte nicht ernst nimmt, dann machen sie Ernst"
Arbeitgeber sollen endlich konstruktives Angebot vorlegen
Wien (OTS/PRO-GE/GPA-djp/ÖGB) - "Wenn man die Beschäftigten nicht
ernst nimmt, dann machen sie Ernst", kommentierte Wolfgang Katzian,
Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) heute im Rahmen einer gemeinsamen
Betriebsversammlung von PRO-GE und GPA-djp in der Opel GmbH in Wien
die Warnstreiks.
Das Angebot der Arbeitgeber bei den Kollektivvertragsverhandlungen
für Metallindustrie, Bergbau und Gas- und Wärmeunternehmen ist nicht
akzeptabel, "weil es weit unter den Ergebnissen liegt, die die
Unternehmen im vergangenen Jahr gemacht haben", erklärte Katzian vor
den Beschäftigten in Aspern, "ihr habt Euren Anteil geleistet, ihr
habt in Zeiten einer extrem hohen Inflationsrate eine adäquate
Abgeltung verdient. Von schönen Worten kann man nichts kaufen, wenn
das tägliche Leben immer teurer wird!"
"Die Beschäftigten bei Opel in Wien stehen geschlossen hinter den
gewerkschaftlichen Forderungen", so Beate Albert, Wiener
Landessekretärin der PRO-GE. "Die Zahl der Unternehmen, in denen die
Belegschaft sich dazu entschließt, mitzumachen, wird immer größer",
ergänzt Albert. Niemand sei mit dem Vorsatz in diese Lohn- und
Gehaltsrunde gegangen, zu streiken, aber die ArbeitnehmerInnen sehen
ihre Anliegen nicht ernst genommen, so Katzian und Albert: "Die
Umsätze steigen, der aktuelle Vergütungsreport belegt, dass 84
Prozent der Führungskräfte in Österreich zusätzlich eine
Erfolgsbeteiligung von durchschnittlich rund 68.000 Euro bekommen. Da
muss auch für diejenigen, die an den Maschinen und in den Büros ihren
Beitrag für diesen Erfolg leisten, mehr drinnen sein als das aktuelle
Angebot der Arbeitgeber."
Die Arbeitgeber seien dringend aufgefordert, endlich ein angemessenes
Angebot zu machen, appellierten Katzian und Albert abschließend: "Wir
sind nicht nur bereit, unsere Beschäftigten bei weiteren Streiks zu
unterstützen, wir sind auch jederzeit für vorgezogene, konstruktive
Verhandlungen bereit."
Rückfragehinweis:
PRO-GE Mathias Beer Tel: ++43 1 53 444 69035 Mobil: ++43 664 6145 920 E-Mail: [email protected] Internet: www.proge.at
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