• 12.10.2011, 12:57:00
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Walser: Weitere Verzögerung beim LehrerInnendienstrecht ist grob fahrlässig

Grüne kritisieren Verschiebung der Verhandlungen mit der LehrerInnengewerkschaft

Wien (OTS) - "Die Eckpunkte für das neue LehrerInnendienstrecht
sind klar, jetzt muss zügig verhandelt werden", fordert Harald
Walser, Bildungssprecher der Grünen. Die Pensionierungswelle rollt
an, der Mangel an Lehrkräften wird immer größer, aber es gibt keine
Anreize für junge Menschen LehrerIn zu werden. "Das bestehende
Dienstrecht mit niedrigen Einstiegsgehältern und starren Strukturen
ist leistungsfeindlich und entspricht nicht den Anforderungen eines
modernen Schulsystems", sagt Walser weiter. Mit der neuerlichen
Verschiebung der Verhandlungen droht die gesamte Reform an Zeitmangel
zu scheitern. "Eine Umsetzung vor 2013 ist nicht mehr möglich", macht
Walser mit Hinweis auf den parlamentarischen Prozess deutlich.
"Ministerin Schmied hat keinen zeitlichen Spielraum mehr,
Verzögerungen in den Verhandlungen sind fahrlässig. Im Wahljahr 2013
droht das LehrerInnendienstrecht zur Wahlkampfmaterie zu werden",
warnt Walser.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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