- 12.10.2011, 10:15:42
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FPÖ-Höbart: Gauner in der Politik? Fragen Sie bei der ÖVP NÖ nach!
Erwin Pröll sollte zunächst vor der eigenen Türe kehren, bevor er andere beflegelt
Wien (OTS) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und
Mödlinger Bezirksparteiobmann, Ing. Christian Höbart, kommentierte
heute das jüngste Interview von LH Pröll in der Gratiszeitung
"Heute". "Mit gespielter moralischer Entrüstung spricht Erwin Pröll
in einem "Heute"-Interview davon, dass es in der Politik viele Gauner
gebe und Politik vor allem von Vertrauen lebe. Es ist schon eine
echte Augenwischerei, wenn ausgerechnet LH Pröll solche Sätze von
sich gibt, ist die ÖVP-Niederösterreich doch dafür bekannt, besonders
viele fragwürdige Gestalten hervorgebracht zu haben", so Höbart in
Analogie zu den gestrigen Aussagen des Landesgeschäftsführers der FPÖ
NÖ, Ing. Martin Huber.
"Der niederösterreichische Möchtegern-Cäsar Pröll übersieht so
schillernde Namen wie etwa Ernst Strasser, der ebenfalls aus seinem
Stall stammt. Aber auch zweifelhafte Figuren, wie etwa Karl-Heinz
Grasser, die Pröll immer noch zu seinen persönlichen Freunden zählt,
sind im Umfeld der ÖVP in Niederösterreich zu finden. Aber damit
noch nicht genug der zweifelhaften Verbindungen Prölls zu Personen
mit wenig integerer persönlicher Wertestruktur. Auch die ehemalige
ÖVP-NÖ-Landesgeschäftsführerin, Landesrätin und nunmehrige
Innenministerin Mikl-Leitner, deren Kabinettschef und damit ihr
Ministerbüro ebenso bereits Gegenstand von Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft sind, kommt aus dem Stall des Erwin Pröll.
Abschließend sei auch Finanzlandesrat Sobotka in Erinnerung zu rufen,
der in fragwürdiger Art und Weise, Unsummen von für den Wohnbau
bestimmten Geldern, verspekuliert hat. Denn wie sagt schon das
Sprichwort: "Spiele nicht mit den Jungs von der Wall-Street", so
Höbart weiter.
"Erwin Pröll steht es also als Letztem zu, sich über Gauner in der
Politik zu beschweren. Stattdessen sollte er lieber eigene
Fehlentscheidungen im Personalressort zugegeben und in seiner eigenen
Landespartei Ordnung schaffen", hält Höbart abschließend fest.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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