ÖH: Bildungsaktionstag am 18.10. als Warnsignal für Budgetpräsentation

Kundgebung für Ausfinanzierung der Hochschulen und soziale Absicherung für Studierende

Wien (OTS) - "Es wird ein stürmischer Herbst für die Studierenden - einmal mehr wollen wir gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden von Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen auf die prekäre Situation der Hochschulen und ihren Angehörigen aufmerksam machen. Kommenden Dienstag, den 18.10., ist ein österreichweiter Bildungsaktionstag geplant. Es wird Vollversammlung, Kundgebungen und Aktionen geben, die ein Warnsignal für die Präsentation des Budgets am darauffolgenden Tag sein sollen", erklärt Angelika Gruber vom Vorsitzteam der Österreichischen HochschülerInnenschaft.

"Der Aktionstag soll erneut den Finger auf die Wundstellen im Hochschulsystem legen. Die soziale Absicherung der Studierenden, die sich ab diesem Herbst schlagartig verschlechtert - den Studierenden fehlen von heute auf morgen bis zu 300 Euro pro Monat. In miserabler finanzieller Lage befinden sich auch die Hochschulen selbst. Diese sind chronisch unterfinanziert. Sollte es die angebliche Hochschulmillliarde wirklich geben, sind das wenn überhaupt 300 Millionen pro Jahr, also bloß eine Sicherung des schlechten Status quo. Das akute Finanzierungsproblem wirkt sich klarerweise direkt auf die Studienbedingungen an den Hochschulen aus: Knock-Out-Prüfungen, die neue STEOP, zu wenige Lehrveranstaltungen und zu wenig Lehrende gehören leider zum Alltag in vielen Studienrichtungen", äußert sich Martin Schott zu den Problemstellen des Hochschulbereichs.

"Sollte sich bei der Budgetpräsentation zeigen, dass erneut kein Geld für die soziale Absicherung der Studierenden und die tatsächliche Verbesserung der Situation der Studierenden und Lehrenden an den Hochschulen bereit gestellt wird, muss sich die Regierung auf einen heißen Herbst gefasst machen. Ministerin Fekter und Minister Töchterle müssen sich endlich gemeinsam für und nicht gegen die Studierenden einsetzen und sich zu einem verpflichtenden Budgetpfad von zwei Prozent des BIP verpflichten", so Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH abschließend.

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