LH Dörfler: Bund muss Kindergarten-Sprachförderung auch für die nächsten Jahre sichern

Förderung für 2012 erfreulich, doch langfristige Absicherung notwendig

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kindergarten- und Familienreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßt den nun von der Finanzministerin zugesicherten Betrag von fünf Millionen Euro für die Sprachförderung von Kindern im vorschulischen Bereich für das Jahr 2012. Gleichzeitig hält Dörfler fest, dass diese finanziellen Mittel für Sprachförderung aber nicht nur als einmalige gönnerhafte Leistung gesehen werden dürfen, sondern fix und dauerhaft geregelt sein müssen. "Kinder haben nicht nur in dem einen Jahr, in dem die Bundespolitik ihre Finanzmittel aufbringt, Förderbedarf, sondern langfristig. Deshalb fordere ich die Bundesregierung dazu auf, die Sprachförderung wie bisher über fünf Jahre hinweg sicherzustellen", so Dörfler.

Deshalb wird der Landeshauptmann auch in der morgen stattfindenden Landeshauptleutekonferenz eine längerfristige Absicherung dieser so wichtigen Sprachförderung mit seinen Amtskollegen besprechen. "Ich gehe davon aus, dass auch die anderen Bundesländern hier einen längerfristigen Handlungsbedarf sehen und dass wir eine gemeinsame Vorgehensweise erarbeiten werden, damit der Bund auch über die nächsten fünf Jahre die Sprachförderung für Kinder finanziell sicherstellt", erklärt Dörfler.

Zudem ist Dörfler froh, dass die Interventionen Kärntens in Wien mit dieser Sicherstellung der Sprachförderung für zumindest ein Jahr Erfolg gezeigt haben. Dennoch wird sich das Land Kärnten weiterhin nicht nur für den quantitativen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, sondern auf für die Beibehaltung bzw. die Erhöhung der Qualität stark machen. Die Sprachförderung findet direkt im Kindergarten statt und wird durch Kindergartenpädagoginnen in der Gruppe durchgeführt. Zusätzlich kommen in Kärnten weitere 22 Pädagoginnen im sprachfördernden Bereich zum Einsatz. Insgesamt können so pro Kindergartenjahr rund 600 Kinder gefördert werden, wobei der Schwerpunkt bei den Fünfjährigen im verpflichtenden Kindergartenjahr liegt.
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