- 10.10.2011, 14:46:10
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LH Dörfler: Bund muss Kindergarten-Sprachförderung auch für die nächsten Jahre sichern
Förderung für 2012 erfreulich, doch langfristige Absicherung notwendig
Klagenfurt (OTS/LPD) - Kindergarten- und Familienreferent
Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßt den nun von der
Finanzministerin zugesicherten Betrag von fünf Millionen Euro für die
Sprachförderung von Kindern im vorschulischen Bereich für das Jahr
2012. Gleichzeitig hält Dörfler fest, dass diese finanziellen Mittel
für Sprachförderung aber nicht nur als einmalige gönnerhafte Leistung
gesehen werden dürfen, sondern fix und dauerhaft geregelt sein
müssen. "Kinder haben nicht nur in dem einen Jahr, in dem die
Bundespolitik ihre Finanzmittel aufbringt, Förderbedarf, sondern
langfristig. Deshalb fordere ich die Bundesregierung dazu auf, die
Sprachförderung wie bisher über fünf Jahre hinweg sicherzustellen",
so Dörfler.
Deshalb wird der Landeshauptmann auch in der morgen stattfindenden
Landeshauptleutekonferenz eine längerfristige Absicherung dieser so
wichtigen Sprachförderung mit seinen Amtskollegen besprechen. "Ich
gehe davon aus, dass auch die anderen Bundesländern hier einen
längerfristigen Handlungsbedarf sehen und dass wir eine gemeinsame
Vorgehensweise erarbeiten werden, damit der Bund auch über die
nächsten fünf Jahre die Sprachförderung für Kinder finanziell
sicherstellt", erklärt Dörfler.
Zudem ist Dörfler froh, dass die Interventionen Kärntens in Wien mit
dieser Sicherstellung der Sprachförderung für zumindest ein Jahr
Erfolg gezeigt haben. Dennoch wird sich das Land Kärnten weiterhin
nicht nur für den quantitativen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze,
sondern auf für die Beibehaltung bzw. die Erhöhung der Qualität stark
machen. Die Sprachförderung findet direkt im Kindergarten statt und
wird durch Kindergartenpädagoginnen in der Gruppe durchgeführt.
Zusätzlich kommen in Kärnten weitere 22 Pädagoginnen im
sprachfördernden Bereich zum Einsatz. Insgesamt können so pro
Kindergartenjahr rund 600 Kinder gefördert werden, wobei der
Schwerpunkt bei den Fünfjährigen im verpflichtenden Kindergartenjahr
liegt.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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