• 09.10.2011, 13:12:15
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Lukas Mandl diagnostiziert bei Darabos "politischen Autismus"

Meinungslos und mitleidsheischend auf der Suche nach Macht irre Darabos durch die politische Themenlandschaft, so GS Mandl

Wien (OTS) - "Minister Darabos reitet noch immer wilde Attacken
gegen den Wehrdienst und den Zivildienst, obwohl diese Institutionen
für Österreichs Sicherheit von grundlegender Bedeutung sind, und
obwohl eine klare Mehrheit der Bevölkerung Wehr- und Zivildienst
erhalten will. Darabos fehlt jede Offenheit für sachliche Hinweise
auf die Wichtigkeit von Wehrdienst und Zivildienst, und damit auch
jede Diskursfähigkeit. Das lässt sich nur als politischer Autismus
diagnostizieren", erklärt LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP, zum
Auftritt von Verteidigungsminister Darabos in der heutigen
ORF-Pressestunde.

"Den verdienten General Edmund Entacher, der solche sachlichen
Hinweise geliefert hatte, hat Darabos ja einfach gefeuert. Und heute
hat Darabos demonstriert, dass er aus dieser von ihm selbst
verursachten peinlichen Posse nichts gelernt hat. Es zeugt nicht
gerade von menschlicher Größe, dass der Minister heute in aller
Öffentlichkeit erneut gegen seinen ehemaligen Mitarbeiter, der nur
nach bestem Wissen und Gewissen der Republik dienen wollte, agitiert.
So von oben herab auf Menschen loszugehen, zeugt von Dekadenz und
Abgehobenheit", so der Generalsekretär.

Darabos' Unterstellungen gegen eigene Parteigänger

"Jenen seiner roten Parteigänger, die seine Angriffe gegen Wehr- und
Zivildienst nicht mittragen, unterstellt Darabos wörtlich, es sich
mit wichtigen Institutionen nicht 'verscherzen' zu wollen. Dass
jemand auf der Basis von Fakten und seriösen Argumenten für Wehr- und
Zivildienst eintreten kann, kann sich Darabos nicht vorstellen, nicht
einmal in Bezug auf seine eigene Partei. Wenn das nicht ein
Sittenbild von der SPÖ in ihrer Gesamtheit zeichnet, dann kann man
dazu nur sagen: Wie der Schelm ist, so denkt er. Darabos glaubt wohl,
dass alle auf der Suche nach Macht meinungslos durch die politische
Themenlandschaft irren wie sein Parteichef Kanzler Faymann und er
selbst. Die Insertionen seines Ressorts konnte Darabos live auf
Sendung ebensowenig begründen wie Faymann seine mutmaßlichen
Interventionen für Insertionen von ÖBB und ASFINAG", so der
Generalsekretär.

Mandl "überlegt ernsthaft" Beitritt in Facebook-Gruppe für
Darabos-Rücktritt

"Aufgrund des mitleidsheischenden und duckmäuserischen Verhaltens,
das Darabos während der gesamten Sendung an den Tag gelegt hat, gehe
ich davon aus, dass dieser Mann nach wie vor wider Willen und
besseres Wissen Direktiven der roten Spin-Doktoren um Faymann
erfüllt. Nur deshalb betreibt er die Demontage von Wehrdienst und
Zivildienst. Alles zusammen ist eines Mitglieds der Österreichischen
Bundesregierung nicht würdig. Ich bin trotz vieler Einladungen der
Facebook-Gruppe, die den Rücktritt von Darabos fordert, bis heute
nicht beigetreten. Nach der heutigen Pressestunde überlege ich mir
den Beitritt zu dieser Gruppe aber ernsthaft", so Mandl abschließend.

Rückfragehinweis:

ÖAAB-Generalsekretariat
   Albrecht Oppitz
   Presse
   Tel.: +43 (1) 40 141 224, Fax: +43 (1) 40 141 229
   mailto:[email protected]
   www.oeaab.com

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