Lukas Mandl diagnostiziert bei Darabos "politischen Autismus"

Meinungslos und mitleidsheischend auf der Suche nach Macht irre Darabos durch die politische Themenlandschaft, so GS Mandl

Wien (OTS) - "Minister Darabos reitet noch immer wilde Attacken gegen den Wehrdienst und den Zivildienst, obwohl diese Institutionen für Österreichs Sicherheit von grundlegender Bedeutung sind, und obwohl eine klare Mehrheit der Bevölkerung Wehr- und Zivildienst erhalten will. Darabos fehlt jede Offenheit für sachliche Hinweise auf die Wichtigkeit von Wehrdienst und Zivildienst, und damit auch jede Diskursfähigkeit. Das lässt sich nur als politischer Autismus diagnostizieren", erklärt LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP, zum Auftritt von Verteidigungsminister Darabos in der heutigen ORF-Pressestunde.

"Den verdienten General Edmund Entacher, der solche sachlichen Hinweise geliefert hatte, hat Darabos ja einfach gefeuert. Und heute hat Darabos demonstriert, dass er aus dieser von ihm selbst verursachten peinlichen Posse nichts gelernt hat. Es zeugt nicht gerade von menschlicher Größe, dass der Minister heute in aller Öffentlichkeit erneut gegen seinen ehemaligen Mitarbeiter, der nur nach bestem Wissen und Gewissen der Republik dienen wollte, agitiert. So von oben herab auf Menschen loszugehen, zeugt von Dekadenz und Abgehobenheit", so der Generalsekretär.

Darabos' Unterstellungen gegen eigene Parteigänger

"Jenen seiner roten Parteigänger, die seine Angriffe gegen Wehr- und Zivildienst nicht mittragen, unterstellt Darabos wörtlich, es sich mit wichtigen Institutionen nicht 'verscherzen' zu wollen. Dass jemand auf der Basis von Fakten und seriösen Argumenten für Wehr- und Zivildienst eintreten kann, kann sich Darabos nicht vorstellen, nicht einmal in Bezug auf seine eigene Partei. Wenn das nicht ein Sittenbild von der SPÖ in ihrer Gesamtheit zeichnet, dann kann man dazu nur sagen: Wie der Schelm ist, so denkt er. Darabos glaubt wohl, dass alle auf der Suche nach Macht meinungslos durch die politische Themenlandschaft irren wie sein Parteichef Kanzler Faymann und er selbst. Die Insertionen seines Ressorts konnte Darabos live auf Sendung ebensowenig begründen wie Faymann seine mutmaßlichen Interventionen für Insertionen von ÖBB und ASFINAG", so der Generalsekretär.

Mandl "überlegt ernsthaft" Beitritt in Facebook-Gruppe für Darabos-Rücktritt

"Aufgrund des mitleidsheischenden und duckmäuserischen Verhaltens, das Darabos während der gesamten Sendung an den Tag gelegt hat, gehe ich davon aus, dass dieser Mann nach wie vor wider Willen und besseres Wissen Direktiven der roten Spin-Doktoren um Faymann erfüllt. Nur deshalb betreibt er die Demontage von Wehrdienst und Zivildienst. Alles zusammen ist eines Mitglieds der Österreichischen Bundesregierung nicht würdig. Ich bin trotz vieler Einladungen der Facebook-Gruppe, die den Rücktritt von Darabos fordert, bis heute nicht beigetreten. Nach der heutigen Pressestunde überlege ich mir den Beitritt zu dieser Gruppe aber ernsthaft", so Mandl abschließend.

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