• 07.10.2011, 11:19:18
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Kinder sind die Zukunft Das Österreichische Jugendrotkreuz präsentiert sich im Parlament

Wien (PK) - "Kinder sind die Zukunft" lautete der Titel einer
Veranstaltung, zu der heute Nationalratspräsidentin Barbara
Prammer und das Österreichische Jugendrotkreuz in das Hohe Haus
eingeladen haben. Die Parlamentspräsidentin gab in ihren
Begrüßungsworten ihrer Freude über den mit Kindern und
Jugendlichen gefüllten Sitzungssaal des Nationalrats Ausdruck und
würdigte die Aktivitäten der Kinder sowie das Engagement des
Österreichischen Jugendrotkreuzes. Weil Kinder Zukunft sind, lade
das Parlament oft SchülerInnen zu Veranstaltungen in das Hohe
Haus ein, sagte Prammer und machte dabei auch auf die Workshops
der "Demokratiewerkstatt" aufmerksam, in denen sich bereits
40.000 SchülerInnen mit Politik und Demokratie vertraut machen
konnten. "Ihr sollt euch auf die Aufgaben und Verantwortungen
vorbereiten können, die ihr später einmal in unserem Land
übernehmen werdet", sagte Barbara Prammer den Kindern und
Jugendlichen und sprach sich einmal mehr dafür aus, die Rechte
der Kinder in der Rechtsordnung weiterzuentwickeln.

Wie das Jugendrotkreuz demokratische, humanitäre und soziale
Werte vermittelt sowie die Selbst- und Sozialkompetenz junger
Menschen fördert, stellten der stellvertretende Bundesvorsitzende
des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJKR), Karl Havlicek, der
Vizepräsident des Wiener Roten Kreuzes, Ernst Theimer und der
Wiener Landesleiter des ÖJKR, Gerhard Tuschel in ihren
Ausführungen dar.

Für Karl Havlicek ist das ÖRJK eine Stimme für die Kinder und
gibt ihnen die Möglichkeit, zunächst zu lernen, wie man sich
selbst hilft. "Denn nur wer nicht hilflos ist, kann auch anderen
helfen.

Ernst Theimer plädierte dafür, den Gedanken der Solidarität zu
vertiefen, Kinder vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung zu
schützen und Opfern bei einem Neustart zu helfen. Das ÖJRK hilft
den Kindern zusammenzustehen und Verantwortung für das eigene
Handeln zu übernehmen.

Jeder Mensch hat einen Traum, mein Traum wird gelingen

"Jeder Mensch hat einen Traum, ich glaube fest daran, dass mein
Traum gelingt", hieß es in dem Lied, das SchülerInnen der Jean
Pictet-Volksschule im Nationalratssaal unter großem Beifall aller
Anwesenden sangen. Danach präsentierten SchülerInnen der Wiener
VS Brünnerstraße einen mehrsprachigen Sketch mit Musik, in dem
eine gute Elfe Kindern dabei hilft, sich vom bösen Einfluss einer
gewalttätigen Hexe zu befreien. Dank der zauberhaften Kräfte des
Wünschens gewinnen die Kinder ihren Glauben an Freundschaft und
Friede zurück und ziehen gemeinsam in die Welt, um dort etwas zum
Guten zu bewegen.

Die Notwendigkeit, die Kinderrechte zu stärken, unterstrich
Gerhard Tuschel, indem er vom schlechten Beispiel eines Vaters
berichtete, der kürzlich sein "Recht" gegenüber seinem 15-
jährigen Sohn durchsetzte und ihm verbot, in einem Wiener
Polytechnikum den Schwerpunkt "Kochen" zu wählen.

Über dieses und andere Themen ihres Alltags sowie über ihre
Wünsche, Träume und Ideen diskutierten die Kinder und
Jugendlichen abschließend mit den Nationalratsabgeordneten Angela
Lueger (S), Silvia Fuhrmann (V) und Albert Steinhauser (G).

Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie auf der Homepage des
Parlaments im Fotoalbum. (Schluss)

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