Umfrage bestätigt: Prostatabeschwerden werden von Männern und Ärzten übersehen

- 64 % der Männer glauben, Symptome sind unvermeidbarer Teil des Älterwerdens und suchen keine ärztliche Hilfe (1)

Wien (OTS) - Erste Ergebnisse einer Online-Umfrage mit mehr als 1.000 europäischen Männern im Alter von 50+ lassen darauf schließen, dass Männer es vermeiden, über lästige Harnwegsymptome zu sprechen, die ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können (1) und oft mit einer häufig auftretenden Erkrankung, der benignen Prostatahyperplasie (BPH), (2) zusammenhängen.

Bei " Die BPH Umfrage: Eine männliche Sicht" wurden 1.161 Männer in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und England befragt (1):

  • Während Männer aktiv zu einem Arzt gehen würden, wenn sie Bedenken bezüglich Bluthochdruck (73 %), Herzerkrankungen (69 %) und Diabetes (60 %) hätten, waren die Befragten nicht willig, bei Harnwegsymptome einen ärztlichen Rat einzuholen - 46% sagten, dass sie nie mit einem Arzt über unangenehme Harnwegsymptome gesprochen haben.
  • Bei den Männern, die ihren Arzt wegen ihrer Symptome nicht befragten, war der Hauptgrund für das Nichteinholen eines ärztlichen Rates die Meinung, dass lästige Harnwegsymptome ein unvermeidlicher Teil des Älterwerdens sind (dies wurde von 64 % der Befragten berichtet).
  • 40 % der Männer, die keinen ärztlichen Rat eingeholt haben, sagten, dass sie ihre "Harnwegsymptome lieber akzeptieren" würden, als mit ihrem Arzt darüber zu sprechen.
  • Nur 14 % der Männer, die keinen ärztlichen Rat eingeholt haben, glaubten, dass ihr Arzt ihre Symptome deutlich verbessern könnte.
  • Fast ein Drittel (32 %) der Männer berichten, dass häufiges nächtliches Aufwachen mit häufigem Harndrang (Nykturie) ihre Lebensqualität beträchtlich beeinträchtigt. Nykturie war das unangenehmste von Männern berichtete Harnwegsymptom.
  • Normalerweise warten Männer fast zwei Jahre (23 Monate) bevor sie wegen ihrer Harnwegsymptome einen Arzt aufsuchen.

Professor Siegfried Meryn, Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für Männergesundheit (ISMH), erläutert:
"Prostatabeschwerden sind eines der häufigsten und am meisten störenden Gesundheitsprobleme, denen ältere Männer ausgesetzt sind und trotzdem gibt es die falsche Annahme in der Gesellschaft, dass unangenehme Harnwegsymptome erwartet werden müssen, wenn wir älter werden. Männer glauben, dass sie sich damit abfinden müssen, mit den Symptomen zu leben, dies ist aber überhaupt nicht der Fall. Ärzte können helfen, wir müssen aber zuerst das Problem verstehen. Dies erfordert einen offenen Dialog zwischen Männern und Medizinern."

Für jene Männer, bei denen BPH diagnostiziert wurde, zeigen die Umfragedaten, dass viele die Diagnose nur deswegen erhielten, weil sie "im Vorübergehen" ihre Symptome erwähnten.(1) Daraus ergibt sich, dass Ärzte das Thema Prostatabeschwerden und anderen damit verbundene Symptome bei Männern pro-aktiv ansprechen und darüber wie über jede andere chronische Erkrankung reden müssen.

"Diese Umfrage zeigt deutlich, dass Männer Harnwegprobleme nicht mit Prostatabeschwerden in Verbindung bringen und sie daher nicht als Problem mit ihrem Arzt besprechen, auch wenn sie Symptome haben, die ihr Leben erheblich beeinträchtigen. Daher müssen Ärzte das Gespräch in die Hand nehmen und Mythen über Harnwegsymptome aus dem Weg räumen. Unangenehme Harnwegsymptome treten normalerweise auf, wenn die Prostatadrüse ungewöhnlich groß ist - dies sollte ernst genommen werden und ist nicht ein unvermeidbarer Teil des Älterwerdens. Es kann behandelt werden," meinte Professor Mark Emberton, Professor für Interventionelle Onkologie, University College London und Associate Professor, Middlesex University, London.

Unangenehme Harnwegsymptome können auftreten, wenn ein Mann eine vergrößerte Prostata hat, eine sogenannte BPH. (2,3) Schätzungsweise 24 Millionen europäische Männer im Alter 50+ leiden an unangenehmen Harnwegsymptomen (4,5) und Prostatabeschwerden sind unter den häufigsten Gesundheitsproblemen älterer Männer (2). Wenn sie unbehandelt bleibt, kann BPH zu chronischen und schwerwiegenden Komplikationen führen. (2) Erstaunlicherweise hatten nur 5 % der befragten Männer eine Diagnose von BPH, obwohl alle bei dieser Untersuchung Befragten über Harnwegsymptome berichteten. (1) Multimedia-Unterlagen finden Sie unter www.ismh.org/en/press-corner/, allgemeine Informationen zu Prostata finden Sie unter www.prostata-info.de. Der Prostata-Selbsttest (IPSS - Internationaler Prostata-Symptomen-Score) ist direkt unter
http://www.prostata-info.de/service/index.shtml aufrufbar.

Das Video von Professor Siegfried Meryn, Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für Männergesundheit (ISMH), ist online unter
http://www.glaxosmithkline.at/journalistin-press-20111003.html.

Referenzen:
1. The BPH survey: a male perspective. Market research undertaken by Kantar Healthcare, an independent market research company that specialises in medical and pharmaceutical studies, on behalf of GlaxoSmithKline (GSK); Summer 2011; 1,161 men over 50 years of age across France, Germany, Italy, Spain and the United Kingdom completed an online survey as part of the Health and Wellness Survey. Data on file.
2. Banks I, Mayor S, Meryn S. Talking prostates. Journal of Men's Health. 2010; 7: 221-226.
3. McVary KT. BPH: Epidemiology and comorbidities. American Journal of Managed Care. 2006; 12(5): 122-128.
4. European Commission eurostat database - January 2011. Available at: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page /portal/population/data/database. Accessed 28 September 2011 at 11:30 GMT
5. Oelke M, Bachmann A, Descazeaud A, Emberton M, Gravas S, Michel MC, N'Dow J, Nordling J, de la Rosette JJ EAU Guidelines on BPH 2009:
http://www.uroweb.org/gls/pdf/BPH%202010.pdf. Accessed 28 September
2011 at 11:30

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