- 04.10.2011, 13:05:02
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Aubauer ad Sorger: AMS soll übrige Gelder für "Beschäftigungsoffensive 50plus" verwenden!
Weiter steigende Arbeitslosenzahlen bei 50plus - Maßnahmen verhindern auch Frühpensionen!
Wien (OTS) - "Wenn IV-Präsident Veit Sorger heute berichtet, es
gäbe im AMS hektische Versuche übrig gebliebene 100 Millionen noch
zeitgerecht zweckgebunden zu verwenden, so bestätigt er damit einmal
mehr unsere seit Monaten erhobene Forderung: Wir sollten dieses Geld
dringend für eine "Beschäftigungsoffensive 50plus" einsetzen. Denn
die Zahl der arbeitslosen 50plus steigt ungebremst weiter und viele
dieser Personen werden in Folge erfahrungsgemäß eine Frühpension
antreten. Anstatt also "übriges" AMS-Geld in andere Bereiche
umzuschichten, sollten wir dringend den arbeitsuchenden 50plus helfen
und damit auch aktiv gegen die hohe Zahl der Frühpensionen kämpfen.
Seit Monaten warten wir hier auf Initiativen des Arbeitsministers",
erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des
Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin.
Aubauer nennt dazu auch ein aktuelles Beispiel: "Derzeit wird das
Programm "fit2work" schrittweise in Österreich etabliert - ein
Programm, das wir sehr unterstützten. Allerdings werden im Zuge des
"fit2work" auch Maßnahmen der "beruflichen Rehabilitation" verordnet,
während der die Betroffenen das so genannte "Übergangsgeld" beziehen.
Wissen Sie, wer dieses Übergangsgeld zahl? Es ist die jeweilige
Pensionsversicherung. Sollten also diese 100 Millionen im AMS übrig
sein, so wäre der erste Schritt, daraus die Kosten der "beruflichen
Rehabilitation" zu übernehmen. Denn es ist den Senioren kaum zu
erklären, dass sie selbst keinen Rechtsanspruch auf Rehabilitation
haben, während aber jemand in beruflicher Rehabilitation aus "ihren"
Geldern eine solche sehr wohl erhält!"
"Zusätzlich sollten dann noch die "Senior-pools beim AMS" mit
diesem Geld endlich eingerichtet werden. Wer abschätzen kann, dass er
/ sie den aktuellen Beruf aus gesundheitlichen und / oder psychischen
Gründen nicht bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter ausüben
kann, soll individuell und in aktiver Zusammenarbeit mit einem
potentiellen neuen Arbeitgeber auf eine "Neue Rolle im späten
Erwerbsleben" vorbereitet werden", nennt Aubauer die zweite konkrete
Forderung zur Verbesserung der Arbeitschancen der 50plus.
"Seit Monaten reden alle davon, das faktische
Pensionsantrittsalter anheben zu wollen. Mit dem hier "übrig"
gebliebenen Geld könnten wichtige Schritte gesetzt werden, damit den
Worten endlich auch sinnvolle Taten folgen", so Aubauer abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
0650-581-78-82; [email protected]; www.seniorenbund.at
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