• 30.09.2011, 09:16:13
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ARBÖ gegen Einführung von Biosprit E10 im nächsten Jahr

Wien (OTS) - Der ARBÖ lehnt die Einführung von E10 im nächsten
Jahr strikt ab. "Diese wäre mit einer weiteren Teuerung für die
ohnehin stark belasteten Autofahrerinnen und Autofahrer verknüpft",
so die ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. Lebensmittel gehören
auf den Teller und nicht in Tank! Solange Menschen an Hunger sterben
müssen, weil Ackerbauflächen für die Produktion von Treibstoffen
reserviert werden, kommt die Einführung von E10 in Österreich nicht
in Frage. Der Umweltnutzen ist noch nicht nachgewiesen und viele
Autos würden durch diese Kraftstoffmischung geschädigt.

Befremdet zeigt man sich im ARBÖ über Medienberichte unter
Berufung auf Umweltminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich, wonach
der ARBÖ einem geheimen Stufenplan zur Einführung von E10 bereits
zugestimmt hat. Die ARBÖ-Generalsekretärin dazu: "Wahr ist vielmehr,
dass sich der ARBÖ gegen die Einführung ausgesprochen hat, solange
wichtige Fragen nicht definitiv geklärt sind." Auch von Seiten der EU
her gibt es bezüglich der Beimengung von Ethanol zu Benzin keinen wie
immer gearteten Druck auf Österreich.

E10 ist Benzin, dem knapp 10 Prozent Ethanol beigemischt wird.
Ethanol wird gewonnen aus Mais, Getreide und Zuckerrüben. Derzeit
wird unserem Benzin bereits knapp fünf Prozent Ethanol und unserem
Diesel knapp sieben Prozent Biodiesel aus Raps zugemischt.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 891 21-244
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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