- 29.09.2011, 12:56:57
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Lange "Schiele"-Nacht im Leopold Museum
Zum 10 Jahres-Jubiläum alles im Zeichen des Kunstrebellen

Wien (OTS) - Das Leopold Museum lädt in der kommenden Langen Nacht
der Museen am 1. Oktober 2011 ab 18 Uhr alle Besucher zur 10 Jahre
Leopold Museum-Jubiläumsausstellung "Melancholie und Provokation. Das
Egon Schiele Projekt".
Sonderausstellungen
Melancholie und Provokation
Die Schau konzentriert sich auf die frühen,radikal
expressionistischen Jahre des Künstlers. Zu sehen sind provokante
"Skandalbilder" wie "Kardinal und Nonne" oder der "Gelbe Akt".
Berührend die Bilder zu Melancholie und Trauer wie die "Versinkende
Sonne", das "Selbstbildnis mit Lampionfrüchten" und die berühmte
"Wally". Positionen von sechs zeitgenössischen KünstlerInnen -
Claudia Bosse und Elke Krystufek, Günter Brus, Philipp Gehmacher,
Franz Graf und Rudolf Schwarzkogler treten in eigenen Räumen in
Dialog mit den Werken Schieles.
Magie des Objekts
Die Ausstellung "Magie des Objekts" - wegen großen Erfolges
verlängert bis 10. Oktober 2011 - zeigt rund 200 Fotoarbeiten
zeitgenössischer und historischer Fotografie aus den Sammlungen von
Andra Spallart und Fritz Simak, u.a. von Ansel Adams, Edward Weston
u.v.a.
Installationen
Video: Bernadette Huber: egon's (blue) sex box
Eigens für die Lange Nacht der Museen installiert Bernadette Huber
(*1962) die Videoarbeit egon's (blue) sex box. Die etwa 6 Minuten
lange Projektion entstand für ihre Ausstellung im Art Centrum im
tschechischen Cesky Krumlov und ist nun zum ersten Mal in Wien zu
sehen. Präsentiert wird die Animation von rot-schwarzen Schiele
Figuren in einer "blue box". Das Material wurde händisch
ausgeschnitten, Bild für Bild gelegt und abfotografiert. Aus
ca.11.000 Einzelfotos, die im Computer aneinandergereiht, bearbeitet
und als Videosequenz ausgegeben wurden, entstand ein digitales
Daumenkino. Bernadette Huber zu Ihrer Arbeit: "Das Video gibt kleine
Geschichten und Szenen wieder - Egon's blue box wird zur Sexbox und
spielt mit den Themen Erotik, Sex und Rollenbilder."
Die in Linz geborene Bernadette Huber lebt und arbeitet in Steyr.
Sie arbeitet in verschiedenen Medien (Video, Fotografie,
Installation, Webprojekte, Kunst im öffentlichen Raum) und
medienübergreifend. Neben reger Ausstellungstätigkeit (zuletzt u.a.
Lentos, Festival der Regionen) hat sie an namhaften Film- und
Videofestivals teilgenommen (u.a. Diagonale, Graz, European Media Art
Festival, Osnabrück).
www.bernadettehuber.at
Lichtkaskaden: Waltraud Cooper: Éclairs Léopold
Ein besonderes Highlight der Langen Nacht im Leopold Museum ist
die Lichtinstallation von Waltraud Cooper an der Fassade des Hauses
die "Éclairs Léopold". An der Fassade des Museums ergießen sich in
den Fensterschächten blaue Lichtkaskaden. Dazu Cooper: "Blitze aus
dem Nichts kommend, aus den Weiten des Alls, so, als würde Rudolf
Leopold sie aus anderen Sphären zielgerichtet über die Fassaden
seines Museums schleudern, seine Konturen umreißen und mit ihnen
seine Leidenschaft für die Kunst, für das Schöne, seine obsessive
Sammlerleidenschaft immer wieder neu aufflammen, sich immer wieder
neu entzünden lassen."
Die in Linz geborene bedeutende Licht- und Medienkünstlerin
Waltraut Cooper (*1937) studierte Mathematik, theoretische Physik und
Kunst in Wien, Paris, Santa Barbara (Kalifornien,) Lissabon und
Frankfurt. Sie war Teilnehmerin an der Biennale Venedig 1986 / Kunst
und Wissenschaft und an Arte Laguna / Biennale Venedig 1995. Ihre
Arbeiten wurden u.a. in Wien, Berlin, Rom, Paris, Montreal, Boston
und New York gezeigt.
http://www.waltrautcooper.com/
Die fantastischen Fassadenprojektionen auf das Leopold Museum in
der Langen Nacht, in deren Mittelpunkt Egon Schiele steht sind
Lichtinstallationen des Wiener Lichtkunstkollektivs Lichttapete,
projiziert von Pani.
Permanente Sammlungen
Wien 1900
Die Atmosphäre in Wien um 1900 kann in der permanenten
Präsentation der Sammlung Leopold hervorragend erlebt werden. Gustav
Klimts Meisterwerke wie "Tod und Leben" oder "Attersee", die Werke
des "Tausendkünstlers" Kolo Moser, Möbel und Kunsthandwerk der Wiener
Werkstätte u.v.m.
Kunst der Zwischenkriegszeit, Sammlung Thyssen, Thyssen-Bornemisza
Die Kunst der Zwischenkriegszeit beeindruckt mit Werken von Anton
Kolig, Herbert Boeckl, oder Albin Egger-Lienz. Die Werke der Sammlung
Thyssen-Bornemisza geben einen konzentrierten Einblick in die
internationale Entwicklung der Klassischen Moderne mit Gemälden von
August Macke, Emil Nolde oder Maurice Vlaminck.
Lange Nacht der Museen
18.00 Uhr bis 01.00 Uhr
www.leopoldmuseum.org
http://langenacht3.orf.at/
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Leopold Museum-Privatstiftung
Mag. Klaus Pokorny - Presse / Public Relations
Tel.: 0043 1 525 70 - 1507
mailto:[email protected]
www.leopoldmuseum.org
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