• 28.09.2011, 19:26:52
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Internationaler Brustkrebstag - Wurm:"Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen"

Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs wichtig - Nationales Brustkrebs-Früherkennungs-Programm startet 2013

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Internationalen Brustkrebstages
luden Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und die
Frauensprecherinnen aller Parlamentsfraktionen in Kooperation mit der
Österreichischen Krebshilfe und der österreichischen Gesellschaft für
geschlechtsspezifische Medizin zu einer Podiumsdiskussion zum Thema
"Brustkrebsvorsorge in Österreich" ins Parlament. "Brustkrebs ist
eine Volkskrankheit, da statistisch jede 8. Frau im Laufe ihres
Lebens damit rechnen muss zu erkranken. Deshalb ist es umso wichtiger
Frauen auf diese Krankheit aufmerksam zu machen und zu motivieren zur
Vorsorgeuntersuchung zu gehen", so SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm.
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Aus diesem Grund forderten die Frauensprecherinnen der
Parlamentsparteien eine Ausweitung des Screening-Programms, "denn je
früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungs- und
Überlebenschancen", so Wurm. Ab 2013 wird jede Frau zwischen 45 und
69 Jahren eine schriftliche Einladung zu einer
Mammographie-Untersuchung erhalten. "Wichtig ist hierbei, dass neue
Qualitätsstandards in den Therapiezentren und die Doppelbefundung
durch zwei Radiologen eingeführt wurde", so die Frauensprecherin.

In Österreich erkranken derzeit pro Jahr rund 4.600 Frauen an
Brustkrebs. Es werden jährlich etwa 1.500 Todesopfer registriert.
Systematische Früherkennungsprogramme könnten die Sterblichkeit laut
wissenschaftlichen Studien um rund 30 Prozent reduzieren. "Hier kann
die kostenlose Untersuchung zur Früherkennung dazu beitragen mögliche
Spätfolgen zu minimieren oder Gewissheit zu schaffen, dass sie gesund
sind", sagte Wurm.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die die Begrüßungsworte
sprach, bedankte sich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung.
"Als Politikerinnen und Politiker tragen wir Verantwortung und
deshalb bin ich froh, dass der Großteil der Abgeordneten zum
Nationalrat heute als sichtbares Zeichen zur Bewusstmachung die rosa
Schleife trägt", so Prammer. (Schluss) mis

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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