- 28.09.2011, 12:14:42
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Wurm zu FPÖ-Frauenpolitik: Mit voller Kraft zurück in die Vergangenheit
Männerpartei FPÖ hat gesellschaftliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte verschlafen
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm übt heftige
Kritik an der als "Frauenpolitik" getarnten "Zurück an den
Herd"-Doktrin der FPÖ. "Die Freiheitlichen sind eine Männerpartei,
das zeigen die heutigen kruden Äußerungen zu frauenpolitischen
Fragen", sagte Wurm am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst.
Dass sich Frauen von den Freiheitlichen nicht gut vertreten fühlen,
zeige sich auch deutlich an den Ergebnissen der letzten
Nationalratswahl, nur 16 Prozent der FPÖ-WählerInnen waren Frauen.
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Dass es ohne Quoten nicht geht zeigt sich am Beispiel des
FPÖ-Parlamentsklubs überdeutlich, wo Frauen krass unterrepräsentiert
sind. "6 Frauen bei 34 Abgeordneten ist ein beschämender Schnitt",
betonte Wurm in Richtung Klubobmann Strache. "Frauen halten sich aus
gutem Grund fern von der FPÖ. Forderungen wie der Ruf nach einem
Müttergehalt torpedieren den Kampf für Gleichberechtigung der Frauen
in unserer Gesellschaft", so Wurm.
Die SPÖ-Frauensprecherin erläutert, dass das Zurückdrängen der Frauen
an den Herd weniger Lebenseinkommen bedeuten würde und daher
automatisch zu geringerem Pensionsanspruch führt. "Bei einer derzeit
existierenden Einkommensschere von mehr als einem Drittel kann man
sich ausrechnen, welche Probleme uns damit ins Haus stehen würden,
könnte die FPÖ ihre krausen frauenpolitischen Ideen umsetzen", sagte
Wurm. Von Seiten der SPÖ werde es für derartige Retro-Vorschläge
keinesfalls Unterstützung geben. (Schluss) sa/up
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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