• 21.09.2011, 09:30:40
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KONSUMENT: TV-Lautsprecherleisten - kein Ersatz für Surround

Echter Raumklang will sich bei keinem der 13 getesteten Geräte einstellen

Wien (OTS/VKI) - Kompakte Lautsprecherleisten oder sogenannte
Soundbars, die über oder unter dem TV-Gerät platziert werden, sollen
dazu dienen, eine Surround-Anlage und den damit verbundenen
Kabelsalat zu ersetzen. Hintergrund: Flatscreens überzeugen zwar oft
durch brillante Bilder, bieten aber aufgrund der schlanken Silhouette
kaum ein zufriedenstellendes Klangerlebnis. Ein echter Raumklang will
sich auch bei keiner der 13 getesteten Lautsprecherleisten
einstellen, wie die Oktoberausgabe des Testmagazins KONSUMENT ab dem
22.9. zeigt. Alle Soundbars verbessern zwar den Ton der Fernsehgeräte
- und hier gilt, dass ein hoher Preis durchaus für einen besseren
Raumklang steht. Wer auf hohe Qualität Wert legt, ist aber gut
beraten, weiterhin auf Stereo- oder Surround-Anlagen zu setzen. Vier
getestete Soundbars von Panasonic, Pioneer, Samsung und Yamaha
erreichen aber immerhin eine insgesamt "gute" Bewertung.

Die Preise bewegen sich trotz fragwürdiger Leistung teilweise im
sehr hochpreisigen Segment: Das teuerste Modell (Teufel Cinebar 50)
kostet satte 750 Euro und schafft im Test gerade einmal ein
"Durchschnittlich". Grundsätzlich gibt es die Tendenz, dass die
teureren Geräte auch bessere Qualität bringen: Die billigsten Modelle
(Lenco um 150 Euro und Reflexion um 190 Euro) sind die Nachzügler,
während sich Yamaha (675 Euro) und Pioneer (525 Euro) an die Spitze
setzen konnten. Überhaupt keine Raumklang-Qualitäten besitzt der
HT-SL50 Soundbar von Sharp. Störgeräusche und die Tatsache, dass sich
keine klangverändernden Programme einstellen lassen, bescheren der
Anlage das schlechteste Surround-Urteil im Hörtest.

Moderater Energieverbrauch

Der Stromverbrauch ist ebenso unterschiedlich wie die
Klangleistung: Zwei Modelle, Canton DM 8 und Sharp HT-SL50, konnten
sowohl im Stand-by-Modus als auch im Betrieb mit geringen Werten
überzeugen. Dem heutigen Standard nicht angemessen sind die Soundbars
von Boston Acoustics und Reflexion. Das Modell von Boston Acoustics
verbraucht etwa im Stand-by-Modus gegenüber dem Yamaha-Gerät nahezu
das 30-fache an Strom. Die restlichen Hersteller liegen im moderaten
Mittelfeld. "Wir finden es aber schade, dass sich die meisten Modelle
nicht vollständig vom Netz trennen lassen. Auch das wäre ein
Statement für stromsparende Nutzung", bemängelt VKI-Experte Paul
Srna. "Einige Geräte schalten sich immerhin bei längerem Stillstand
automatisch ab." Die getesteten Soundbars von Harman Kardon, Samsung,
Sharp und Yamaha bieten dieses praktische Feature.

Weitere Informationen zum Test gibt es auf www.konsument.at und ab
dem 22.9. im Oktober-KONSUMENT.

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

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