- 09.09.2011, 11:20:46
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Schütz an Häupl: Zusammenarbeit MedUni mit Stadt nicht aufs Spiel setzen
"Aufhebung von Zugangsbeschränkungen gefährdet Patientenversorgung im AKH"
Wien (OTS) - Der Rektor der Medizinischen Universität Wien,
Wolfgang Schütz, hat heute Bürgermeister Michael Häupl ersucht, die
ausgezeichnet funktionierende Zusammenarbeit zwischen der MedUni und
der Stadt Wien auf der Ebene des AKH nicht durch unbedachte
tagespolitische Äußerungen zu gefährden. "Wer die Aufhebung von
bestehenden Zugangsbeschränkungen an Unis und damit auch an der
MedUni Wien fordert, macht nicht nur den Lehr-, und Forschungsbetrieb
unmöglich, sondern vor allem auch die Patientenversorgung am größten
Spital Österreichs", heißt es in einem Brief von Rektor Schütz an
Bürgermeister Häupl.
"Für die MedUni Wien sind die derzeitigen Zugangsbeschränkungen
absolut notwendig, denn wir haben neben Lehre und Forschung die
klinischen Forschung als wichtiges drittes Standbein, also die
Forschung am Krankenbett mit den und für die Patientinnen und
Patienten. Wir können deshalb in der bestehenden Struktur mit dem AKH
pro Jahr nur 660 neue Studentinnen und Studenten für das Studium der
Humanmedizin aufnehmen. Deshalb ist das derzeitige Zugangssystem mit
dem Eignungstest Medizinstudium (EMS) alternativlos."
"Heuer haben sich 5.400 Interessierte für den EMS-Test angemeldet.
Würden die Vorschläge des Bürgermeisters realisiert, käme auf die
Stadt Wien eine Kostenbelastung unvorstellbaren Ausmaßes zu. Wir
würden dann zur klinischen Forschung sieben Mal mehr Betten als heute
benötigen, was wohl einige neue Spitäler für Wien bedeuten würde."
Rückfragehinweis:
Medizinische Universität Wien Mag. Johannes Angerer Leiter Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Fundraising Tel.: +431 40160 - 11 501 Mobil: +43 664 800 16 11 501 mailto:[email protected] http://www.meduniwien.ac.at
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