• 08.09.2011, 15:25:52
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Khol: ÖVP packt entscheidende Fragen an, während andere auf Nebenschauplätzen dilettieren

Seniorenbund unterstützt Spindelegger und Fekter auf ihrem Weg zur schnellen Anhebung der faktischen Pensionsantrittsalter

Wien (OTS) - Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen
Seniorenbundes, findet zu den heute präsentierten Plänen von
Bundesparteiobmann Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger und
Bundesparteiobmann-Stellvertreterin Finanzministerin Dr. Maria
Theresia Fekter deutliche Worte:

"Während andere sich seit Monaten auf innenpolitischen
Nebenschauplätzen tummeln, zeigt die ÖVP mit ihren heutigen Plänen
ein weiteres Mal: Wir übernehmen Verantwortung für die Zukunft aller
Generationen des Landes. Deshalb müssen die Schulden abgebaut und die
Reformen bei Steuern, Bildung, Gesundheit, Pflege und Pensionen
gleich angegangen werden! Die heute präsentierten Punkte unterstütze
ich in vollem Umfang!"

Khol bezieht sich dabei besonders auf die Pläne hinsichtlich der
Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters: "Fest steht, dass wir
nicht länger zulassen können, das ganze Jahrgänge (70.000 Personen)
eine Invaliditätspension antreten müssen. Fest steht, dass wir die
weiter steigende Arbeitslosigkeit der 50plus nicht hinnehmen können.
Fest steht, dass alle Schlupflöcher in die Frühpension in
verfassungskonformer Weise zu schließen sind. Spindelegger und Fekter
haben heute klar festgehalten, dass dieses Thema keinen weiteren
Aufschub mehr erlaubt und dass man dafür eine nationale
Kraftanstrengung braucht. An der Erreichung dieses Zieles wird der
Österreichische Seniorenbund mit aller Kraft gerne mitarbeiten -
unsere konkreten Vorschläge dazu liegen ja seit dem Vorjahr auf dem
Tisch!"

"Ich appelliere daher insbesondere an den Österreichischen
Gewerkschaftsbund (ÖGB) in einer verantwortungsbewussten
Arbeitnehmerpolitik nicht jeden Vorschlag von vorne herein ungeprüft
abzulehnen, sondern sorgfältig zu prüfen und ernsthafte Gespräche
auch mit dem Sozialpartner der älteren Generationen (Österreichischer
Seniorenrat) einzutreten, um unserem Pensionssystem die gebotene
Nachhaltigkeit zu geben", so Khol abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker, mailto:[email protected]; www.seniorenbund.at

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