• 06.09.2011, 14:03:25
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WKÖ-Hochhauser: Wirtschaft braucht Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse auf der Donau

Wirtschaftskammer unterzeichnet Resolution - Win-Win-Situation für Schifffahrt und Ökologie schaffen

Wien (OTS/PWK624) - "Wir wollen die Position der
Binnenschifffahrt auf der Donau als umweltfreundlicher,
leistungsfähiger und sicherer Verkehrsträger stärken. Dazu müssen die
Rahmenbedingungen stimmen. Die Strecke zwischen Wien und der
slowakischen Grenze ist eine Schwachstelle - hier müssen dringend
Maßnahmen ergriffen werden", betont die Generalsekretärin der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser. "Mit
Unterzeichnung der Resolution, die von der Interessensgemeinschaft
öffentlicher Donauhäfen Österreich und der Industriellenvereinigung
ins Leben gerufen wurde, bekunde ich die volle Unterstützung für die
Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse auf der Donau östlich von
Wien".

Die Umsetzung des Flussbaulichen Gesamtprojekts (FBG) müsse
vorangetrieben werden, so Hochhauser. Allerdings müsse man darauf
achten, dass die nautischen Auswirkungen der gewählten Methode auf
die Schifffahrt oder die Auswirkungen der gewählten Methode im
Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg vor, während und nach Durchführung
des Naturversuches zu überprüfen seien.

Das von BMVIT und via donau ins Leben gerufene FBG - inklusive
Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg - zielt darauf ab, die Donau-Auen
zu bewahren und die Schifffahrtsverhältnisse zu verbessern.
"Ansonsten droht die Gefahr, dass dringend notwendige Maßnahmen zur
Erhaltung der Schiffbarkeit nicht rechtzeitig erfolgen und auch die
bereits zugesagten EU-Kofinanzierungsmittel verloren gehen", warnt
Hochhauser.

Die EU-Donauraumstrategie enthält konkrete Maßnahmen in den
Bereichen Verkehr, Energie, Umwelt und sozio-ökonomische
Rahmenbedingungen. Der frische Wind, den sie in die Regionalpolitik
bringt, soll dazu genützt werden, einen Anstoß für die Umsetzung des
Nationalen Aktionsplans für die Donauschifffahrt (NAP) zu geben.
Hierzu zählen die Beseitigung der nautischen Engpässe und
Sicherstellung der Schiffbarkeit durch ganzjährig verfügbare
Abladetiefe von 25 dm. Dann rückt auch das Ziel in greifbare Nähe,
das Güterverkehrsaufkommen auf der Donau bis 2015 auf 25 Mio. t pro
Jahr zu steigern.

"Die Politik ist gefordert, dafür zu sorgen, dass eine
Win-Win-Situation für Schifffahrt und Ökologie in Österreich
geschaffen und nachhaltig gefestigt wird", so Hochhauser. (PM)

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Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Transport und Verkehr
Dr. Erik Wolf
Tel.: Tel.: (++43) 0590 900-3251
mailto:[email protected]
http://wko.at/verkehr

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