- 01.09.2011, 09:41:46
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KONSUMENT: Energiesparende Lampen - Was kommt nach der 60-Watt-Birne?
18 LED-, Kompaktleuchtstoff- und Halogenlampen im Test - nicht alle Sparlampen halten lange
Wien (OTS/VKI) - Ab heute dürfen keine 60-Watt-Glühbirnen mehr auf
den Markt gebracht werden. Deshalb hat der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) Ausschau nach adäquatem Ersatz gehalten:
Insgesamt 18 Energiesparlampen, LED-Lampen und Halogenlampen, die der
Helligkeitsstärke eine 60-Watt-Glühbirne entsprechen, wurden
getestet. Davon erhielten zwei LED-Lampen ein "sehr gut" (Osram,
Philips), fünf Kompaktleuchtstofflampen ein "gut" (Osram,
Hagebaumarkt GO/ON, Philips, Conrad). Wenig überzeugen konnten
dagegen die getesteten Halogenlampen - nicht zuletzt aufgrund der
kurzen Lebensdauer. Doch auch andere Sparlampen fuhren hier
Minuspunkte ein: Die getestete LED von Bioledex gab bereits nach 500
Stunden auf - deklariert waren jedoch 50.000 Stunden. Auch sechs von
zwölf Kompaktleuchtstofflampen überlebten die 6.000 Stunden, die der
Test währte, nicht. Sämtliche Testergebnisse gibt es ab sofort auf
www.konsument.at.
Deutlich Kosten sparen lässt sich mit allen Sparlampen, die im
Test gut abgeschnitten haben. So auch bei den höherpreisigen
LED-Lampen von Osram und Philips, die damit punkten, dass sie sofort
nach dem Einschalten mit voller Helligkeit strahlen, eine gute
Farbwiedergabe aufweisen und nicht kälteempfindlich sind. VKI-Experte
Mirko Bernhard: "Man sollte sich also bewusst sein, dass bei den
Kosten nicht nur der Kaufpreis ins Gewicht fällt, sondern auch die
Lebensdauer eine bedeutende Rolle spielt und damit einen unter
Umständen höheren Anschaffungspreis wieder relativiert."
Alte Schwäche - Helligkeit beim Einschalten
Kaum eine Kompaktleuchtstofflampe ist nach dem Einschalten gleich
hell. Am längsten dauert die Verzögerung bei der Megaman Softlight.
Diese Trägheit beim Einschalten hat sich zuletzt sogar
verschlechtert. Mirko Bernhard: "Der Grund liegt darin, dass immer
mehr Hersteller aus Sicherheitsgründen kein flüssiges Quecksilber,
sondern festes Amalgam verwenden. Falls eine Lampe zu Bruch geht, ist
das Schwermetall in dieser Form unproblematischer und lässt sich
relativ leicht beseitigen. Der Nachteil dabei ist aber, dass Amalgam
nach dem Einschalten mehr Zeit braucht, um sich zu erwärmen, was sich
kurzfristig negativ auf die Helligkeit auswirkt." Bei der
Farbwiedergabe können hingegen mittlerweile einige
Kompaktleuchtstofflampen bereits mit anderen Systemen mithalten. Im
Test konnten auch hier die mit "gut" bewerteten Energiesparlampen
punkten.
Details zum Test gibt es ab sofort online auf www.konsument.at.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
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