MKV Jugendfraktion- Wilim begrüßt neuen Hochschulplan

Unsere Maturanten haben Besseres verdient als die Aussicht auf mittelmäßige Unis

Wien (OTS) - Vor wenigen Tagen hat Univ. Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, den neuen Hochschulplan präsentiert. Die Jugendfraktion des Mittelschüler-Kartell-Verband sieht in diesem Expertenbericht einen lang erwarteten Schritt in die richtige Richtung. Laut BM Töchterle soll dieser Hochschulplan noch bis Jahresende in seinen Grundstrukturen umgesetzt werden.

"Auch wir sind der Meinung, dass Qualität und Leistung an einer Universität oder Fachhochschule an erster Stelle stehen muss.", so der Bundesschülerobmann des MKV, Michael Wilim. Um solchen Maßstäben gerecht zu werden, fordert der eben präsentierte Expertenbericht unter anderem Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro, Aufnahmeprüfungen für überlaufene Studiengänge und verstärkten Zulauf an Fachhochschulen.

Gute Bildung darf nicht an Budget-Fragen scheitern. Die Jugendfraktion des MKV fordert daher ein gut durchdachtes Finanzierungsmodell. Qualität verlangt in allen Lebensbereichen einen höheren finanziellen Aufwand - so auch an der Universität. Aber niemand soll den Eindruck gewinnen, dass seine Studiengebühren ohne Gegenleistung im großen 'Steuerpot' verschwinden. Schließlich soll Studierenden für ihren finanziellen Beitrag auch etwas geboten werden!

"Davon kann in Anbetracht der aktuellen Zustände an unseren Unis allerdings keine Rede sein.", ist Wilim überzeugt. "Wir fordern daher zu aller erst die Grundstrukturen des Studiums deutlich zu verbessern, das bedeutet: mehr Lehrpersonal, effizientere Anmelde-und Prüfungsmodalitäten, sinnvolle Auswahlverfahren, verkürzte Verwaltungswege und noch einmal: mehr Lehrpersonal, keine leeren Stundenpläne weil man in Pflichtlehrveranstaltungen keinen Platz mehr bekommen konnte."

"Mit der gezielten Umsetzung eines solchen Planes kann das Niveau an unseren Hochschulen kontinuierlich steigen. - Und erste Ergebnisse werden voraussichtlich schon in naher Zukunft erkennbar sein." so Wilim abschließend.

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