Interkulturelles Sommerlager: 42 Kinder und Jugendliche aus sieben Ländern zu Gast in Wien

Bildung, Integration und Diversity als Schwerpunktthemen

Wien (OTS) - Am 4. September startet das zweite Interkulturelle Sommerlager des Komensk Fond, das nach Serbien im letzten Jahr, heuer in Wien stattfindet. Eine Woche lang werden sich die Jugendlichen in unterschiedlichsten Workshops mit wichtigen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen. die Jugendlichen stammen aus Bulgarien, Moldawien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ungarn und der Ukraine, und werden dort in unterschiedlichen Projekten des
Komensk Fond betreut, beispielsweise in Kinderheimen und Tageszentren. Die meisten TeilnehmerInnen sind Roma, die mit 10 Millionen Mitgliedern zur größten Volksgruppe ohne eigenes Staatsterritorium gehören.

In den Workshops werden gesellschaftliche Herausforderungen wie Bildung, Integration und Diversity in altersgemäßer Art und Weise im Fokus stehen. Ziel des Jugendtreffens ist es, die soziale Kompetenz der TeilnehmerInnen zu fördern, das Verständnis für andere Kulturen und Länder zu stärken und das Selbstbewusstsein für sich, für ihre Kultur und Herkunft zu beflügeln. Fußballtrainings, Tanzworkshops und weitere kreative und sportliche Aktivitäten runden das dichte Programm ab.

Hochzeitsfeier, Begräbnis Tafelklassler - Bilder aus dem Leben der Roma

Parallel zum Sommerlager findet die Ausstellung "Begegnung mit Mythos und Realität - Roma in Osteuropa" statt. Studierende der Graphischen besuchten für ihre Diplomarbeiten unterschiedliche Roma-Projekte des Komensk Fond und hielten ihre Eindrücke mit der Kamera fest. Die spannenden Einblicke in eine oft so fremd erscheinende Kultur sind von 6. bis 9. September 2011 im KunstSozialRaum Brunnenpassage ausgestellt.

Initiative der ERSTE Stiftung und Caritas

Der Komensk Fond ist eine Initiative der ERSTE Stiftung und Caritas. Der Fond hilft Menschen in schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Situationen, Bildungschancen wahrzunehmen und das Bewusstsein zu fördern, dass Bildung der wirkungsvollste Weg aus der Armut ist. In der Tschechischen Republik, Rumänien und Ungarn werden Roma-Kinder und ihre Familien unterstützt. Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen findet darüber hinaus in Österreich, Kroatien, Moldawien, Serbien und Ukraine statt.

Die ERSTE Stiftung arbeitet für die Entwicklung einer inklusiven und partizipativen Gesellschaft in Europa, in der Menschen frei und auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und diese für das Gemeinwohl auszuüben. Ihr soziales Engagement ist getragen von dem Gedanken, dass das menschliche Zusammenleben in modernen Gesellschaften vor enormen Herausforderungen steht und dass, damit Europa "gelingt", mit dem geistigen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Kapital in gleich wirksamer Weise für soziale Integration in Europa gearbeitet werden muss.

Rückfragen & Kontakt:

Caritas Österreich
Henrike Brandstötter
Tel.: (++43-1) 48831/421 od. 0664/3846611
mailto: henrike.brandstoetter@caritas-austria.at
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