Fürntrath-Moretti: 80% der Familienleistungen werden durch Beiträge der Dienstgeber finanziert

Ohne Unternehmerinnen und Unternehmer gäbe es keinen FLAF

Wien (OTS) - Mit der heutigen Aussendung des ÖGB zum FLAF zeigt sich einmal mehr deren Unkenntnis wie und vor allem wie viel die Unternehmen zur Finanzierung beitragen. "Die Finanzierung des FLAF erfolgt bereits jetzt zu mehr als 80% direkt durch Unternehmerbeiträge und halten so die teure Gesamtstruktur des FLAF am Laufen. Ohne unsere Unternehmen gäbe es Leistungen wie das Kinderbetreuungsgeld oder die Familienbeihilfe schlicht und ergreifend nicht, da 4,5% der Bruttolohnsumme in Form von Dienstgeber-Beiträgen an den FLAF abgeführt werden", korrigiert die Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft im Wirtschaftsbund, Abg.z.NR Adelheid Fürntrath-Moretti, die Aussagen des ÖGB.

Das bestehende Defizit des FLAF von 3,7 Milliarden Euro ist allerdings nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. "Die von Reinhold Mitterlehner in Auftrag gegebene Evaluierung des FLAF ist dringend notwendig und bildet die Grundlage für weitere Reformen. Diese Basis ist entscheidend für eine Reformierung und Umstrukturierung des FLAF, den immerhin bestehen ein Viertel der Gesamtausgaben aus familienfremden Leistungen aus anderen Ressorts. Es ist nicht einzusehen, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer immer mehr zahlen sollen und als Melkkühe der Nation herhalten müssen, wenn nur 5 von 20 Leistungsbereichen im FLAF überhaupt der Familienpolitik zuzurechnen sind", so Fürntrath-Moretti abschließend.

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