• 24.08.2011, 13:46:22
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Fürntrath-Moretti: 80% der Familienleistungen werden durch Beiträge der Dienstgeber finanziert

Ohne Unternehmerinnen und Unternehmer gäbe es keinen FLAF

Wien (OTS) - Mit der heutigen Aussendung des ÖGB zum FLAF zeigt
sich einmal mehr deren Unkenntnis wie und vor allem wie viel die
Unternehmen zur Finanzierung beitragen. "Die Finanzierung des FLAF
erfolgt bereits jetzt zu mehr als 80% direkt durch
Unternehmerbeiträge und halten so die teure Gesamtstruktur des FLAF
am Laufen. Ohne unsere Unternehmen gäbe es Leistungen wie das
Kinderbetreuungsgeld oder die Familienbeihilfe schlicht und
ergreifend nicht, da 4,5% der Bruttolohnsumme in Form von
Dienstgeber-Beiträgen an den FLAF abgeführt werden", korrigiert die
Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft im Wirtschaftsbund,
Abg.z.NR Adelheid Fürntrath-Moretti, die Aussagen des ÖGB.

Das bestehende Defizit des FLAF von 3,7 Milliarden Euro ist
allerdings nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. "Die von
Reinhold Mitterlehner in Auftrag gegebene Evaluierung des FLAF ist
dringend notwendig und bildet die Grundlage für weitere Reformen.
Diese Basis ist entscheidend für eine Reformierung und
Umstrukturierung des FLAF, den immerhin bestehen ein Viertel der
Gesamtausgaben aus familienfremden Leistungen aus anderen Ressorts.
Es ist nicht einzusehen, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer
immer mehr zahlen sollen und als Melkkühe der Nation herhalten
müssen, wenn nur 5 von 20 Leistungsbereichen im FLAF überhaupt der
Familienpolitik zuzurechnen sind", so Fürntrath-Moretti abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 42
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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