- 12.08.2011, 12:19:28
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Grüne stehen für staatlich organisierten Drogenmissbrauch
Nicht nur linksextreme Parteianhängsel, auch hochrangige Politiker für Heroinfreigabe
Wien (OTS) - Die Grünen und ihre Vorfeldorganisationen machen
wegen ihrer drogenpolitischen Phantastereien immer wieder negative
Schlagzeilen. So forderte die Grün-Alternative Jugend im Vorjahr,
dass Heroin künftig von "Fachpersonal" in "Fachgeschäften" angeboten
werden soll, und verstieg sich dabei gar zu der Behauptung: "Wird es
(Heroin, Anm.) in reiner Form konsumiert und richtig dosiert, sind
die gesundheitlichen Beeinträchtigungen aber verhältnismäßig gering:
Bauchschmerzen und Menstruationsbeschwerden." Ähnlich verharmlosend
äußerte sich erst im Juli die Sozialsprecherin der Wiener Grünen,
Birgit Hebein, indem sie verlauten ließ: "Es ist wichtig, zwischen
verantwortungsvollem Konsum auf der einen Seite, sowie Missbrauch auf
der anderen Seite zu unterscheiden."
"Diese merkwürdigen Phrasen der Grünen verklären nicht nur das
massive Problem, das unsere Gesellschaft mit dem Missbrauch
verbotener Drogen hat, sondern sind auch gefährlich, vor allem für
die Jugendlichen, die sich um Umfeld dieser Partei und ihrer
Jugendorganisationen bewegen. Dort wird ihnen offenbar suggeriert,
Drogenkonsum sei normal und man könne ihn stets unter Kontrolle
haben", beklagt FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass
derartige Ansichten nicht nur in der dritten Reihe der Grün-Politiker
weit verbreitet seien. Belakowitsch-Jenewein nennt als Beispiel den
stellvertretenden Klubobmann der Grünen im Nationalrat, Dieter Brosz.
Im Jahr 2002 habe Brosz unter dem Titel "Grüne Zugänge zur
Drogenpolitik" ein Papier verfasst, das heute noch im Internet
abrufbar sei und empörende Formulierungen enthalte. Abgesehen davon,
dass Brosz ganz offen die völlige Legalisierung von Cannabis fordert,
will er auch den Konsum von Heroin freigeben, indem er schreibt: "Bei
Süchtigen funktioniert eines mit Sicherheit nicht: Durch Verbot den
Konsum zu verhindern. [...] Daher ist die kontrollierte und direkte
Abgabe von Heroin an nachgewiesen Süchtige sinnvoll." Und wovon Brosz
tatsächlich träumt, verrät er gegen Ende des Textes: "Es gibt
Experten die meinen, dass letztlich die Freigabe aller Drogen auf
Dauer der einzige Weg wäre."
Für Belakowitsch-Jenewein sind Politiker wie Brosz, die Drogen in
unserer Gesellschaft keinerlei Hindernisse mehr in den Weg stellen
wollen, im Nationalrat untragbar: "Herr Brosz soll sich dazu äußern,
ob er nach wie vor diesen Drogen-Träumereien anhängt. Falls ja, ist
der richtige Platz für ihn sicher nicht im Nationalrat", so die
freiheitliche Gesundheitssprecherin.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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