• 11.08.2011, 11:01:43
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Khol: Sozialkosten steigen durch Unterjüngung - Senioren verzichten zugunsten der Jungen auf Wohlstandsgewinn!

Khol: "Gebe wenig auf Prognosen aber umso mehr auf Endabrechnungen!"

Wien (OTS) - Während sich "Experten" darum streiten, um wie viel
denn welche Kosten aufgrund der "Überalterung" in 20 oder 50 Jahren
steigen würden - wobei man sich dabei gerne auch mal um die zweite
Stelle hinter dem Komma streitet - lässt eine heute veröffentlichte
Präsentation des Sozialexperten des Sozialministeriums aufhorchen, zu
der Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen
Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen Seniorenrates
Stellung nimmt:

"Die heute präsentierten Zahlen beweisen für mich zwei Dinge:
Erstens steigen die Sozialkosten aufgrund der "Unterjüngung" in
Österreich - denn wir haben nicht zu viele Alte, sondern zu wenig
Junge. Und zweitens beweisen die Angaben aus dem Sozialministerium:
Österreichs Seniorinnen und Senioren haben in den vergangenen Jahren
zugunsten der Jungen auf ihren Anteil am Wirtschaftswachstum
verzichtet. Denn einem BIP-Wachstum von +53% seit 1995, steht im
selben Zeitraum eine Pensionsanpassung von nur +24% gegenüber. Und
auch dieser Wert gilt bekanntlich nur für die "ungedeckelten",
spricht niedrigeren Pensionen!"

Khol abschließend: "Ich gebe weiterhin wenig auf langfristige
Prognosen. Endabrechnungen sollte man dafür umso mehr würdigen!"

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Kofler,
Tel.: 0650-581-78-82; [email protected]; www.seniorenbund.at

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