• 10.08.2011, 13:06:23
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Klarstellung von Ingrid Korosec zu aktueller Pflegedebatte

Wer nicht weiß, wie die künftige Pflege-Struktur aussieht, kann kaum die Kosten kennen!

Wien (OTS) - Zu aktuellen Presseberichten im Umfeld der heutigen
Pressekonferenz von Pensionistenverbandspräsident Karl Blecha hält
Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen
Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes fest:

"Diese Bundesregierung hat vereinbart, bis Ende 2012 eine
Pflege-Struktur-Reform zu verhandeln. Nach mehrfacher Urgenz seitens
des Seniorenbundes sollen die Verhandlungen dazu am 23. September
endlich beginnen. Niemand weiß heute, wie diese Verhandlungen
ausgehen, wie also die künftige Pflege-Struktur aussieht. Daher kann
auch niemand seriös angeben, wie sich die Pflegekosten in Zukunft
entwickeln. Für mich ist die Reihenfolge der Schritte klar: Zuerst
Strukturreformen in Pflege UND Gesundheit. Dann aufhand seriöser
Datenbasis nachrechnen, was das kostet. Und DANN darüber verhandeln,
wie man die Gelder - falls wirklich noch zusätzliche Gelder nötig
sind - aufgebracht werden können. Mit einer Debatte um neue
Geldeintreibungs-Ideen zu beginnen ist falsch und verantwortungslos
gegenüber den Steuerzahlern ebenso wie gegenüber den
Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen! Freilich werden die Kosten -
alleine aufgrund der Inflation - steigen. Aber von "Kostenexplosion"
zu sprechen ist aufgrund der Unkenntnis der künftigen
Rahmenbedingungen nichts anderes als Panikmache, wie wir sie aus dem
Pensionsbereich seit Jahren kennen."

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Kofler,
Tel.: 0650-581-78-82; [email protected]; www.seniorenbund.at

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