• 05.08.2011, 09:17:57
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AMA Marketing: Paradeiser ist Lieblingsgemüse der Österreicher

Am 8. August wird der "Tag des Paradeisers" gefeiert

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2093
Im Bild v.l.n.r.: Dipl. Ing. Otto Prieler (Direktor der Landwirtschaftskammer Burgenland), Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, Mag. Karin Silberbauer (AMA Marketing Managerin Obst und Gemüse), Dr. Stephan Mikinovic (GF AMA Marketing), Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger (Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland)

Pamhagen/Wien (OTS) - Paradeiser sind unbestritten das
Lieblingsgemüse der Österreicher/-innen. Der jährliche
Pro-Kopf-Verbrauch liegt laut Statistik Austria seit Jahren stabil
bei rund 25 kg. Die größten Anbauflächen befinden sich im sonnigen
Burgenland, gefolgt von Wien und der Steiermark. Tiroler und junge
Familien mit Kind waren 2010 die häufigsten Käufer dieser roten
Frucht. Heuer wird dieser kulinarische Leckerbissen am 08.08. zum
mittlerweile dritten Mal beim "Tag des Paradeisers" gewürdigt.

Berlakovich: Erstklassiges Gärtnerprodukt mit Mehrwert

"Der heimische Paradeiser ist ein wahrer Gemüse-Kaiser, nicht nur,
was seinen Geschmack, sondern auch, was seine Beliebtheit betrifft.
Es ist absolut positiv, dass die Gemüsebranche nach einem schwierigen
Saisonstart nun mit Frische, Qualität und Sortenvielfalt auf allen
Märkten punktet", betont Landwirtschaftsminister Nikolaus
Berlakovich. "Wer in einen saftigen, heimischen Paradeiser
hineinbeißt, der erkennt sofort, welch erstklassige Arbeit unsere
Gemüsegärtnerinnen und -gärnter leisten. Konsumenten können sich auf
die hohe heimische Qualität verlassen, die mit Sicherheit auch einen
vernünftigen Preis wert ist", so der Minister.

Everybody's Darling unter den Gemüsearten

Im Jahr 2010 wurden von den heimischen Konsumenten Paradeiser im
Wert von ca. EUR 87 Mio. gekauft. Diese Frucht führt damit das
Ranking der beliebtesten Gemüsearten an. Innerhalb des Frischgemüses
haben Paradeiser beim Einkauf einen Anteil von 15% in der Menge und
19% im Wert.

Tiroler und Familien sind eifrigste Paradeiser-Käufer

Der Jahres-Pro-Kopf-Verbrauch an Paradeisern lag 2009/2010 wieder
bei rund 25 kg (Statistik Austria). Damit verspeisten die
Österreicher/-innen immerhin 10 kg mehr als noch vor zehn Jahren. Der
Paradeiser ist definitiv ein Kind des Hochsommers: Jeweils im 2.
Jahrestrimester, also zwischen Mai und August, werden mit Abstand die
meisten Früchte verkauft. Nach Käuferreichweiten betrachtet, sind es
die Tiroler, die 2010 im Lebensmittelhandel am häufigsten zu
Paradeisern griffen, die Oberösterreicher am wenigsten oft. Unter den
verschiedenen Haushaltstypen sind es junge Familien mit Kind, die die
roten Früchte am öftesten in den Einkaufskorb legen. Die Preise haben
sich Anfang 2011 wieder etwas erholt, konnten aber die Werte der
vorangegangenen Jahre nicht ganz erreichen.

Burgenland führt bei Anbaufläche

2010 wurden in Österreich auf einer Anbaufläche von 175 ha rund
44.200 t Paradeiser geerntet. Mit Abstand den größten Anteil daran
hat das sonnige Burgenland mit einer Ertragsfläche von 58 ha, auf
denen rund 15.200 t geerntet werden. Auf Platz zwei folgt Wien mit 46
ha, danach kommt die Steiermark mit 37 ha.

RollAMA-Analyse 2011: Paradeiser ist mit Abstand das beliebteste
Fruchtgemüse

Eine RollAMA-Motivanalyse von April 2011 belegt, dass Paradeiser
mit Abstand das beliebteste Fruchtgemüse der heimischen Konsumenten
sind. Immerhin 52% der Befragten wählten diese Gemüseart zu ihrem
absoluten Favoriten. Am häufigsten (63%) wird sie in Form von Salat
verspeist. Mit fast 90% Nennungen sind die
Kirsch-/Cocktail-/Minitomaten die absolut bekannteste Art. Die Kunden
sind mit dem Angebot an Fruchtgemüse in Österreich insgesamt sehr
zufrieden, besonders mit dem an Paradeisern, was sich in einer
Zustimmung von 47% niederschlägt, gefolgt von Gurken und Paprika.

Vielfalt in jeder Hinsicht

Mittlerweile gibt es weltweit tausende Paradeisersorten in allen
Größen, Farben und Formen. Sehr vielfältig sind auch ihre
Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Die Früchte eignen sich
bestens für pikante Suppen, knackige sommerliche Salate und natürlich
auch für Hauptspeisen wie Gemüselasagne oder gefüllte Paradeiser.
Besonders kreative Köpfe machen sogar Eis aus ihnen.

Gut & Gesund

"Obst & Gemüse 5x am Tag", so lautet die Zauberformel für ein
gesundes Leben. Mit Paradeisern lässt sich diese Formel leicht
umsetzen. Sie schmecken nicht nur herrlich, sondern enthalten auch
hochwertige Inhaltsstoffe. Besondere Bedeutung haben das
zellschützende Lykopin und das Beta-Karotin, das antioxidativ wirkt
und damit dazu beitragen kann, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs
vorzubeugen. Weiters finden sich in Paradeisern auch Provitamin A,
Vitamin C und Kalium, das entwässernd wirkt und dabei helfen kann,
den Blutdruck zu senken.

Ursprünglich kommt der Paradeiser, auch Tomate genannt, aus Peru
und Ecuador, er wurde dann in Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken
nannten ihn "Tomatl". In Europa bekam er anfangs den Namen Liebes-,
Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machten dann den
Paradeiser daraus, der bis in das 19. Jahrhundert hinein verdächtigt
wurde, nach dem Verzehr einen regelrechten "Liebeswahn" auszulösen.

8. August ist "Tag des Paradeisers"

"Der Paradeiser ist ein Kraftspeicher, wie es ihn wohl kein
zweites Mal gibt. Kaum ein Gemüse hat Mutter Natur in vielfältigeren
Formen und Farben erschaffen. Er ist in jeder Hinsicht ein echter
kulinarischer Wunderknabe, ganz besonders, was die Vielfalt in der
Zubereitung betrifft. Kein Wunder, dass er Everybody's Darling ist",
stellt Karin Silberbauer, AMA-Managerin für Obst&Gemüse, zum "Tag des
Paradeisers" fest.

Fest der AMA Marketing in der Vila Vita Pannonia in Pamhagen

"Das Burgenland ist mit einem Drittel der österreichischen
Produktionsfläche das Paradeiserland Nummer 1. Hier bewirtschaften 65
Landwirte eine Fläche von 58 ha, 96 t Paradeiser werden im Freiland
geerntet. Darüber hinaus werden 15.720 t unter Glas und Folie
produziert, wovon 10.260 t Rispentomaten sind", informierte
LK-Präsident Franz Stefan Hautzinger am Donnerstagabend bei einem
Paradeiser-Fest in der Vila Vita Pannonia in Pamhagen. Zu den
gängigsten Paradeisersorten im Burgenland gehören "Mercedes" und
"Bonaparte". In der Glashausproduktion können die Tomatenpflanzen
eine Länge von bis zu 15 Meter erreichen. Beim Anbau im gewachsenen
Boden können die Wurzeln bis zu 2 m tief in den Boden eindringen.

"Die AMA Marketing stellt dieses beliebte Fruchtgemüse zu Recht
mit einem eigenen Festtag in den Mittelpunkt ihrer sommerlichen
Werbeaktivitäten, was ich sehr begrüße. Die Konsumenten bekommen
qualitativ hochwertige Paradeiser, wenn sie diese aus der Region mit
AMA-Gütesiegel oder -Biozeichen und daher mit kontrollierter
Ursprungsbezeichnung kaufen", so Hautzinger.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Mag. Karin Silberbauer, AMA-Managerin Obst & Gemüse, 
   Tel. 01/33151-420, E-mail: [email protected]
   
   Mag. Hermine Hackl, Unternehmenskommunikation, 
   Tel. 01/33151-401, Mobil 0664/837 61 78, 
   E-mail: [email protected]

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