• 01.08.2011, 09:27:44
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Hungersnot in Ostafrika: Samariterbund sammelt für Hilfsprogramm

ASBÖ-Präsident Schnabl: "Internationale Solidarität ist gefordert"

Wien (OTS) - Im Kampf gegen die akute Hungersnot und die
katastrophale humanitäre Lage in Ostafrika ruft der
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs zu Spenden für ein nachhaltiges
Hilfsprogramm auf.

"Im Sinne der internationalen Solidarität haben wir eine
Verantwortung gegenüber den betroffenen Menschen in Ostafrika. Neben
dringend notwendigen Sofortmaßnahmen sind auch Maßnahmen zur
langfristigen Sicherstellung der Wasserversorgung in der Region
notwendig", betont ASBÖ-Präsident Franz Schnabl und ergänzt: "Nur auf
diese Weise kann sich die Region in Zukunft vor humanitären
Katastrophen derartigen Ausmaßes schützen. Zudem führt die instabile
politische Lage in der Region, besonders in Somalia, zu einer
Verschärfung der Situation. Es muss daher aktiv die Demokratie
gestärkt und der Frieden gesichert werden."

Die Samariter wollen in den besonders betroffenen Gebieten Kenias
neben der Soforthilfe auch die eigenständige Wasser- und
Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung verbessern. Die Maßnahmen
vor Ort werden gemeinsam mit der langjährigen afrikanischen
Partnerorganisation ACORD umgesetzt.

Die Non-Profit-Organisation ACORD ist in 17 afrikanischen Ländern
unter anderem in den Bereichen Nahrungssicherheit, HIV/AIDS und
Friedensarbeit tätig. Zwei der Schwerpunktländer, Kenia und
Äthiopien, befinden sich im Dürregebiet. ACORD führt bereits mit der
ASBÖ-Tochterorganisation GEZA im ostafrikanischen Norduganda ein
Friedensprojekt durch. Die GEZA (Gemeinnützige
Entwicklungszusammenarbeit GmbH) ist zudem an einem Projekt zur
Sicherstellung der nachhaltigen Wasserversorgung im Nordosten Kenias
beteiligt.

Berichte aus dem Krisengebiet haben aufgezeigt, dass dringend
finanzielle Unterstützung notwendig ist, um die dramatische Situation
der Menschen vor Ort zu verbessern. "Der Flüchtlingsstrom aus Somalia
macht die Lage in Kenia noch schlimmer. Jeden Tag kommen bis zu 3.500
neue Flüchtlinge dazu. Die Seuchengefahr steigt, die
Kindersterblichkeit ist hoch und die hygienischen Bedingungen sind
prekär. Die Situation erfordert die Errichtung zusätzlicher Camps, um
alle Menschen unterzubringen", berichtet
ACORD-Entwicklungsprojektleiterin Annette Msabeni-Ngoye aus Kenia und
hofft auf dringend notwendige internationale finanzielle
Unterstützung.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs bittet daher um Spenden
für die Opfer der Hungersnot
Spendenkonto
Bank Austria
BLZ: 12000
Kto.Nr.: 00654 122 001
Stichwort: Ostafrika

Rückfragehinweis:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Öffentlichkeitsarbeit
Martina Vitek
E-Mail: [email protected]
Tel. 01 89 145-227 oder 0664 358 23 86

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