- 19.07.2011, 10:35:26
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LH Dörfler zu Beachvolleyball in Klagenfurt: Unerträgliche Diskussion beenden
Landeshauptmann schaltet sich in Verhandlungen ein und nimmt persönliche Gespräche mit Veranstalter Hannes Jagerhofer auf
Klagenfurt (OTS/LPD) - Nachdem es hinsichtlich der
Vertragsverlängerung für die Austragung des Beachvolleyball Grand
Slams in Klagenfurt zu keiner Lösung gekommen ist, schaltet sich nun
Kärntens Landeshauptmann und Sportreferent Gerhard Dörfler in die
Verhandlungen ein. "Es ist sehr bedauerlich, dass die zuständigen
Verantwortlichen bisher zu keiner Einigung gekommen sind, obwohl die
Stadt ihre Zusagen bereits getroffen hat. Zudem sind die öffentlich
ausgetragene Diskussion und der Streit unerträglich", betonte er
heute, Dienstag.
"Ich werde alles unternehmen, damit diese erstklassige
Veranstaltung, die dem Land Kärnten national und international hohe
Imagewerte und imposante Wertschöpfung bringt, weiterhin in Kärnten
bleibt", versicherte Dörfler, der den Beachvolleyball Grand Slam als
"Ikone des Kärntner Eventsommers" bezeichnete. Diese Meinung teile
auch Österreichs Jugend. Eine OGM-Studie belegt laut Dörfler, dass 86
Prozent aller österreichischen Jugendlichen das
Beachvolleyballturnier in Klagenfurt kennen und es auch gerne
besuchen. Hinzu komme der Faktor Wertschöpfung. Nach Berechnung des
OGM Institutes werde für das Land Kärnten durch die Veranstaltung ein
zusätzlicher Umsatz von über sieben Millionen Euro erwirtschaftet,
was einer Wertschöpfung von vier Millionen Euro entspreche,
berichtete der Landeshauptmann.
"Für mich ist das Beachvolleyballturnier mit dem
Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel vergleichbar, immerhin haben es
Eventexperten zur besten Veranstaltung Österreichs gekürt", so
Dörfler. So ist der Beachvolleyball Grand Slam mit dem
österreichischen Event Award, dem Silver Cross (Auszeichnung des
internationalen Weltverbands, FIVB), dem EDward's (Wahl zur
Veranstaltung des Jahres - verliehen vom Fachmedium für Werbung
"Extradienst") sowie als Veranstaltung des Jahres vom Seitenblicke
Magazin ausgezeichnet worden. Auch international findet das Turnier
Beachtung. Klagenfurt ist beispielsweise von der Financial Times
Deutschland zur Beachvolleyball-Hauptstadt gekürt worden. Großes Lob
kommt auch von der amerikanischen Beachvolleyball Profi-Tour. Diese
nennen den Grand Slam in Klagenfurt als positives Beispiel für
Beachvolleyball-Veranstaltungen.
"Für die internationale Beachvolleyball-Szene, für ganz
Österreich und für mich ist klar: Tirol ist ohne Hahnenkammwochenende
nicht vorstellbar, genauso wenig wie der Sommer in Kärnten ohne
Beachvolleyball Grand Slam. Aus diesem Grund werde ich persönlich in
den nächsten Tagen mit Hannes Jagerhofer Verhandlungen führen, die
ein Ziel haben: Diesen überflüssigen Vertragsverlängerungsstreit zu
beenden und eine tragbare Lösung zu finden", erklärte der
Landeshauptmann.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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