LH Dörfler zu Beachvolleyball in Klagenfurt: Unerträgliche Diskussion beenden

Landeshauptmann schaltet sich in Verhandlungen ein und nimmt persönliche Gespräche mit Veranstalter Hannes Jagerhofer auf

Klagenfurt (OTS/LPD) - Nachdem es hinsichtlich der Vertragsverlängerung für die Austragung des Beachvolleyball Grand Slams in Klagenfurt zu keiner Lösung gekommen ist, schaltet sich nun Kärntens Landeshauptmann und Sportreferent Gerhard Dörfler in die Verhandlungen ein. "Es ist sehr bedauerlich, dass die zuständigen Verantwortlichen bisher zu keiner Einigung gekommen sind, obwohl die Stadt ihre Zusagen bereits getroffen hat. Zudem sind die öffentlich ausgetragene Diskussion und der Streit unerträglich", betonte er heute, Dienstag.

"Ich werde alles unternehmen, damit diese erstklassige Veranstaltung, die dem Land Kärnten national und international hohe Imagewerte und imposante Wertschöpfung bringt, weiterhin in Kärnten bleibt", versicherte Dörfler, der den Beachvolleyball Grand Slam als "Ikone des Kärntner Eventsommers" bezeichnete. Diese Meinung teile auch Österreichs Jugend. Eine OGM-Studie belegt laut Dörfler, dass 86 Prozent aller österreichischen Jugendlichen das Beachvolleyballturnier in Klagenfurt kennen und es auch gerne besuchen. Hinzu komme der Faktor Wertschöpfung. Nach Berechnung des OGM Institutes werde für das Land Kärnten durch die Veranstaltung ein zusätzlicher Umsatz von über sieben Millionen Euro erwirtschaftet, was einer Wertschöpfung von vier Millionen Euro entspreche, berichtete der Landeshauptmann.

"Für mich ist das Beachvolleyballturnier mit dem Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel vergleichbar, immerhin haben es Eventexperten zur besten Veranstaltung Österreichs gekürt", so Dörfler. So ist der Beachvolleyball Grand Slam mit dem österreichischen Event Award, dem Silver Cross (Auszeichnung des internationalen Weltverbands, FIVB), dem EDward's (Wahl zur Veranstaltung des Jahres - verliehen vom Fachmedium für Werbung "Extradienst") sowie als Veranstaltung des Jahres vom Seitenblicke Magazin ausgezeichnet worden. Auch international findet das Turnier Beachtung. Klagenfurt ist beispielsweise von der Financial Times Deutschland zur Beachvolleyball-Hauptstadt gekürt worden. Großes Lob kommt auch von der amerikanischen Beachvolleyball Profi-Tour. Diese nennen den Grand Slam in Klagenfurt als positives Beispiel für Beachvolleyball-Veranstaltungen.

"Für die internationale Beachvolleyball-Szene, für ganz Österreich und für mich ist klar: Tirol ist ohne Hahnenkammwochenende nicht vorstellbar, genauso wenig wie der Sommer in Kärnten ohne Beachvolleyball Grand Slam. Aus diesem Grund werde ich persönlich in den nächsten Tagen mit Hannes Jagerhofer Verhandlungen führen, die ein Ziel haben: Diesen überflüssigen Vertragsverlängerungsstreit zu beenden und eine tragbare Lösung zu finden", erklärte der Landeshauptmann.
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