- 13.07.2011, 12:05:18
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Jakob Auer zur Euro-Schuldenkrise: Lösungskompetenz statt Panikmache ist gefragt!
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Griechenland-Hilfe ist unbestritten eine
große Herausforderung für Europa. "Hysterie hilft nichts und
Panikmache auch nicht. Hier ist Lösungskompetenz gefragt und ein
koordiniertes Vorgehen der EU-Partner", sagte heute, Mittwoch, der
Obmann im Budgetausschuss ÖVP-Abg. Jakob Auer. Die Unterstützung
Griechenlands durch die Euroländer sichert die Zahlungsfähigkeit für
den Euroraum. "Wir sollten anerkennen, was uns der Euro gebracht hat.
Nämlich fast zwei Millionen Beschäftigte in Österreich, die direkt
oder indirekt von der Exportwirtschaft profitieren", erinnert der
ÖVP-Abgeordnete daran, dass 60 Prozent aller Beschäftigten vom Export
und somit von einer stabilen Währung abhängig sind.
"Agitationen gegen den Euro oder gegen die Griechenland-Hilfe sind
daher unangebracht. Denn nicht der Euro hat ein Problem, sondern
einige Länder haben Budgetprobleme, weil sie über ihre Verhältnisse
gelebt haben", fordert Jakob Auer ein umfassendes Aufbauprogramm für
die Euro-Problemländer, statt noch mehr Druck durch immer neue
Auflagen.
In Amerika wächst die Wirtschaft nur langsam und das trotz eines
Haushaltsdefizits von rund 11 Prozent des BIP. In Europa erlaubt
Maastricht nur ein Defizit von drei Prozent. Eine weitere
Herausforderung für die USA stellt die Schuldenobergrenze von 14,2
Billionen Dollar dar, die Anfang August ausläuft. Sollte es zu keiner
Einigung kommen, drohen den USA katastrophale wirtschaftliche
Konsequenzen. Die Ratingagenturen Standard and Poors und auch Moody's
drohen den USA bereits mit einer Herabstufung. "Was das für die
Finanzmärkte weltweit bedeutet, können wir uns noch gar nicht
vorstellen", sieht Jakob Auer einmal mehr Europa gefordert,
konstruktiv nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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