• 11.07.2011, 15:39:50
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Staatssekretär Ostermayer: "Wirtschaftswachstum nicht nur auf Quantität, sondern auch auf Qualität ausrichten"

Eröffnung des Symposiums "50 Jahre OECD - 50 Jahre Österreich in der OECD" in der Österreichischen Nationalbank

Wien (OTS) - "In Österreich wird die Zusammenarbeit mit der OECD
geschätzt, die OECD ist immer ein gefragter Ratgeber. Die
hochkarätige Besetzung dieses Symposiums zeigt auch die Verbundenheit
und die Bedeutung, die Österreich der Arbeit der OECD einräumt",
sagte Staatssekretär Josef Ostermayer in Vertretung für Bundeskanzler
Werner Faymann heute, Montag, bei der Eröffnung des Symposiums "50
Jahre OECD - 50 Jahre Österreich in der OECD" in der Österreichischen
Nationalbank, das er gemeinsam mit Ewald Nowotny, Präsident der
Österreichischen Nationalbank, und Angel Gurría, dem Generalsekretär
der OECD, eröffnete. Ziel der von Bundeskanzleramt und
Österreichischen Nationalbank initiierten Veranstaltung ist es,
Bilanz über die bisherige Zusammenarbeit Österreichs mit der OECD zu
ziehen und über die Umsetzung der Empfehlungen zu reflektieren.
Ferner sollen über die Erwartungen Österreichs an die OECD diskutiert
und ein Blick auf wichtige zukünftige Handlungsfelder der OECD
geworfen werden.

"Neben dem Bildungsthema, das für die Zukunft sehr wichtig ist,
spielen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten eine besondere Rolle. Die
Daten, die uns von der OECD geliefert werden, stellen immer eine
wichtige Grundlage für künftige Entscheidungen dar. Die zukünftigen
Auseinandersetzungen werden sich immer um die Frage drehen: Wie
gestalten wir das Leben für die Menschen besser? Der Leitspruch der
OECD 'better policies for better lives' spiegelt das wider", so
Staatssekretär Ostermayer. Die Maxime der politischen Arbeit müsse es
sein, dem Wohle der Menschen zu dienen.

"Die wirtschaftliche Ausrichtung der OECD, insbesondere nach der
Krise in den letzten Jahren, stellt eine besonders große
Herausforderungen dar", so Ostermayer, auch in Hinblick auf die
nächsten Gespräche der EU-Finanzminister zur Schuldenkrise. "Wir sind
nun an einem Scheideweg angelangt, wie es schon lange nicht mehr der
Fall war. Eine Konsequenz daraus ist, dass unser Wirtschaftswachstum
nicht nur auf Quantität, sondern auch auf Qualität ausgerichtet sein
muss. Bisher wurde der Wohlstand eines Landes lediglich am
Bruttoinlandsprodukt bemessen, mittlerweile gibt es jedoch
Überlegungen, auch andere Faktoren einfließen zu lassen. Dabei geht
es vor allem um nachhaltiges Wirtschaften sowie um die Themen Bildung
und Innovation. Themen, die gerade für Europa und die westliche Welt
wichtig sind."

Um diese großen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, benötige
es gemeinsame Arbeit auf allen Ebenen. "Österreich wird sich
weiterhin - wie auch schon in der Vergangenheit - tatkräftig
einbringen", versicherte Staatssekretär Ostermayer und wünschte allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch anregende Diskussionen.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind in Kürze über das Fotoservice des
Bundespressedienstes unter http://fotoservice.bundeskanzleramt.at
kostenfrei abrufbar.

Rückfragehinweis:
Mag. Leo Szemeliker
Pressesprecher des Bundeskanzlers
Tel.: (01) 531 15 - 2090, 0664/282 25 00

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