• 04.07.2011, 13:02:28
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Das Ausschreibungsergebnis: "KLIF" bringt 15 neue Projekte für die Klinische Forschung in Österreich - BILD

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2011/ 
Im Bild v.l.n.r.: Rektor der Medizinischen Universität Graz Josef Smolle, Bundesminister Karlheinz Töchterle und FWF-Präsident Christoph Kratky

Wien (OTS) - Mit rund 3 Millionen Euro werden 15 hochkarätige
Projekte der Klinischen Forschung bundesweit an sechs Standorten in
den kommenden drei Jahren gefördert.

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle gab
heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FWF-Präsidenten
Christoph Kratky und Josef Smolle, Rektor der Medizinischen
Universität Graz, die Ergebnisse der Ausschreibung zur Klinischen
Forschung (KLIF) bekannt. Insgesamt werden in den kommenden drei
Jahren drei Millionen Euro für wissenschaftliche Forschung im Dienste
der Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.

Aus den 183 eingereichten Projektideen mit einem Antragsvolumen
von 38,6 Millionen Euro hatte der international zusammengesetzte, für
diesen Call eigens eingerichtete wissenschaftliche Beirat auf Basis
internationaler Gutachten 15 Projekte identifiziert, die er dem
FWF-Kuratorium zur Bewilligung empfahl. Die Ausschreibung wurde Ende
Juni 2010 mit einer so genannten "Letter-of-Interest"-Phase
gestartet, in der 327 Projektideen skizziert und eingereicht wurden.
Um einen ausformulierten Projektantrag stellen zu können, war die
Teilnahme an diese LoI-Phase Voraussetzung.

"Ich danke dem FWF für die professionelle Durchführung dieser
Ausschreibung, die eine Stärkung der Klinischen Forschung bedeutet.
Es ist gelungen, eine motivierende Initiative für Forschung im
Dienste der Patientinnen und Patienten zu setzen - das ist im besten
Sinne des Wortes Forschung für die Menschen. Die aus öffentlicher
Hand investierten drei Millionen Euro ermöglichen in den nächsten
drei Jahren unabhängige Gesundheitsforschung auf höchstem Niveau",
betonte Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle.
Die 15 bewilligten Projekte umfassen klinische Fragestellungen in den
Gebieten Krebsforschung, Rheumatologie, Neonatologie, Gynäkologie,
Klinische Psychiatrie, Psychopharmakologie, Allergieforschung,
Neurologie sowie Anästhesiologie und Diabetes. Sieben Projekte sind
an der Medizinischen Universität Wien, drei an der Medizinischen
Universität Graz, zwei an der Medizinischen Universität Innsbruck
sowie je eines am St. Anna Kinderspital, im Hanusch Krankenhaus
(Ludwig-Boltzmann-Institut) und am Salzburger Universitätsklinikum
(SALK) angesiedelt.

Josef Smolle: "Für die Medizinische Universität Graz ist das
Ergebnis dieser KLIF-Ausschreibung ein großer Erfolg, nicht zuletzt
deshalb, weil es jeder medizinischen Universität ein Anliegen ist,
die klinische Leistung für die Forschung und umgekehrt,
hochqualitative Forschung für die Verbesserung der klinischen Praxis
nutzbar zu machen. In dieser wechselseitigen Verschränkung und
Bereicherung liegt der große, unübertroffene Nutzen medizinischer
Universitäten mit ihren universitären Kliniken für unsere
Gesellschaft."

Die Initiative KLIF hatte zum Ziel, nicht auf Gewinn gerichtete,
patientenorientierte klinische Forschung zu finanzieren, die von
akademischen Forscherinnen und Forschern initiiert wird und an deren
Ergebnissen keine unmittelbaren Interessen von Unternehmen der
gewerblichen Wirtschaft bestehen. Die Forschung muss Patientinnen und
Patienten oder gesunde Probandinnen und Probanden involvieren und auf
den Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse betreffend klinische
Erscheinungsbilder, Verbesserungen in der klinischen Praxis oder neue
bzw. zu ändernde Therapiekonzepte zur Verbesserung der Behandlung von
Patientinnen und Patienten abzielen.
"Ich möchte dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
danken, dass wir gemeinsam diese experimentelle Ausschreibung letztes
Jahr starten konnten und ich denke, das Experiment hat gezeigt, über
welches Potenzial an hochkarätiger Klinischer Forschung wir in
Österreich verfügen. Wir müssen gemeinsam einen sinnvollen Weg
finden, dieses Potenzial qualitätsorientiert weiter zu entwickeln",
resümierte Christoph Kratky.

Link zu den Kurzbeschreibungen der bewilligten Projekte:
http://www.fwf.ac.at/de/projects/PDF/KLIF-factsheet.pdf

Link zu Daten, Zahlen und Fakten:
http://www.fwf.ac.at/de/projects/klinische-forschung-statistik.html

Weitere Bilder abrufbar unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2011/

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
FWF, Stefan Bernhardt
Tel.: +43 1 5056740 DW 8111
Mobil: +43 664 8588797
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FWF

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