- 28.06.2011, 16:18:38
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Trassenkonflikt - WESTbahn will faire Lösung für alle Beteiligten
Fordern Lösungsbereitschaft und guten Willen auch bei den ÖBB
Wien (OTS) - Bei der Fahrplangestaltung für 2012 (Fahrplanwechsel
am 11. Dezember 2011) ist es zu einem Trassenkonflikt zwischen der
WESTbahn und den ÖBB gekommen. Zur Vorgeschichte: Die WESTbahn hat
mit der ÖBB Infrastruktur AG einen Rahmenvertrag geschlossen, den die
WESTbahn zusammen mit einer bereits fertig durchgeplanten Reisezeit
von 2 Std 50 min Wien-Salzburg erfüllt sehen will.
Die jüngsten Trassenvorschläge der ÖBB Infrastruktur haben
deutlich von diesem Basisplan abgewichen. Unter anderem wurde auch
ein Trassenkonflikt dargestellt, da beide Unternehmen eine Trasse im
Abschnitt Braunau - Salzburg/Taxham zur selben Zeit beanspruchen. Die
ÖBB stellen die Situation so dar, als ob durch den Start der WESTbahn
eine Nahverkehrsverbindung Braunau-Salzburg-Taxham gefährdet wäre.
Die WESTbahn soll also als "Störenfried" dargestellt werden, der eine
Verschlechterung des Nahverkehrsangebotes verursacht.
Gegen diese Darstellung setzt sich die WESTbahn mit aller
Entschiedenheit zur Wehr. WESTbahn-CCO Erich Forster: "Hier wird ein
Konflikt heraufbeschworen. Mit etwas guten Willen lässt sich eine
Lösung finden, die beide Seiten zufrieden stellt. Das ist auch in der
Vergangenheit bei ähnlichen Trassenkonflikten - eben nur innerhalb
der ÖBB - gelungen".
Die WESTbahn lädt die ÖBB ein, gemeinsam im Sinne der Kunden ein
optimales Gesamtsystem für den Schienenpersonenverkehr zu suchen. Die
WESTbahn hat den ÖBB bereits einen Vorschlag präsentiert, der auf den
Regionalverkehr in Salzburg Rücksicht nimmt.
Rückfragehinweis:
WESTbahn Management GmbH
Mag. Manfred Mader
Head of Communication
0676/505 10 73
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