• 28.06.2011, 11:57:02
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Klikovits: Pflegepaket verringert Verwaltungsaufwand, spart Kosten ein und erleichtert Abwicklung für die Betroffenen

ÖVP-Abgeordneter: Ziel ist es, bestehende Disparitäten bei Leistungserbringung abzubauen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Aufgrund der demografischen Situation und des
dadurch immer größer werdenden Pflegefinanzierungsproblems war es
notwendig, im Pflegebereich rasch zu handeln, zeigte sich heute,
Dienstag, ÖVP-Abg. Oswald Klikovits, Mitglied im Ausschuss für Arbeit
und Soziales und Obmann vom Hilfswerk Burgenland, erfreut über die
Pflegelösung, wie sie in der heutigen Sitzung des Sozialausschusses
beschlossen werden soll. "Die Pflege ist bis 2014 gesichert", sagt
Klikovits, der betont, dass diese Mittel ausschließlich für die
Pflege verwendet und zwei Drittel davon vom Bund übernommen werden.

Ziel des Pflegefonds ist die Sicherung und Verbesserung der
bedarfsgerechten Versorgung pflegebedürftiger Menschen und ihrer
Angehörigen mit bedürfnisorientierten und leistbaren Betreuungs- und
Pflegedienstleistungen. Es soll eine österreichweite Harmonisierung
im Bereich der Dienstleistungen der Langzeitpflege erreicht werden.
Gespeist wird der Fonds aus Mitteln des Bundes, wobei die Höhe bis
2014 685 Millionen Euro beträgt. Mit Beschluss des Gesetzes erfolgt
auch die Reduktion der Anzahl der Entscheidungsträger von mehr als
280 Landesträgern und 23 Bundesträgern auf acht Träger. Klikovits:
"Dadurch wird der Verwaltungsaufwand enorm verringert, Kosten werden
eingespart und die Abwicklung für die Betroffenen erleichtert."

"Ziel muss es aber in Hinkunft sein, die bestehenden Disparitäten bei
der Leistungserbringung und dem Qualitätsniveau von pflegerischen
Leistungen auszugleichen." Klikovits verwies in diesem Zusammenhang
auf die "extrem großen Unterschiede bei den Beitragsleistungen,
beispielsweise zwischen dem Burgenland und Niederösterreich. "Wir
brauchen in Zukunft einheitliche Standards."

Die im Pflegefondsgesetz vorgesehene Pflegedienstleistungsdatenbank
sowie die geplante Verankerung von österreichweit einheitlichen und
transparenten Leistungsdefinitionen der Betreuungs- und
Pflegedienstleistung seien ein erster wichtiger Schritt dazu. "Diese
sind notwendig, um nach 2014 genau zu wissen, wie bezüglich der
Pflege in den Ländern wirklich vorgegangen wird. Erst dann können wir
konkrete weitere Maßnahmen umsetzen", schloss Klikovits.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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