• 24.06.2011, 11:15:49
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VKI-Testmagazin KONSUMENT zeichnet Nachwuchstester aus

Schülerwettbewerb "jetzt teste ich!": Acht Projekte gewinnen rund 6.000 Euro

Wien (OTS/VKI) - Wie gut sind Online-Wörterbücher wirklich?
Welches soziale Netzwerk punktet hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit,
Sicherheit und Gestaltungsmöglichkeit? Wie stark schwanken die Preise
für Haarfärbemittel - sowohl im In- als auch im Ausland? Derartigen
Fragen gingen die Gewinnerprojekte nach, die heute im Rahmen der
Preisverleihung des KONSUMENT-Schülerwettbewerbes "jetzt teste ich!"
ausgezeichnet wurden. Rund 1.250 Jugendliche im Alter von 12 bis 19
Jahren hatten im Laufe des Wettbewerbs insgesamt 234 Tests
eingereicht. Acht Projekte aus Kärnten, Niederösterreich,
Oberösterreich, Salzburg, Wien und dem Burgenland machten das Rennen
und erhielten Geldpreise im Wert von insgesamt rund 6.000 Euro. Davon
entfielen 1.500 Euro auf den von der Oesterreichischen Nationalbank
(OeNB) gesponserten Sonderpreis "Wirtschaft und Finanzen", bei dem
sich die Schülerinnen und Schüler quer durch den Wirtschafts- und
Finanzdschungel testen konnten. Überreicht wurden die Geldpreise von
Ing. Franz Floss (Geschäftsführer des Vereins für
Konsumenteninformation), Dr. Beate Blaschek (stv. Leiterin der
Sektion Konsumentenpolitik) in Vertretung von
Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer, Dr. Harald Glatz
(Präsident des Aufsichtsrates des VKI) und Dr. Sophie Karmasin
(Geschäftsführerin, Karmasin Motivforschung). Direktionsrat Mag.
Günther Thonabauer (Abteilungsleitung für Öffentlichkeitsarbeit,
OeNB) nahm die Preisverleihung für den OeNB-Sonderpreis "Wirtschaft
und Finanzen" vor. Unterstützt wird der von der österreichischen
UNESCO-Kommission ausgezeichnete KONSUMENT-Schülerwettbewerb "jetzt
teste ich!" von der Oesterreichischen Nationalbank, der Agrarmarkt
Austria Marketing und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und
Kultur.

"Wir veranstalten den KONSUMENT-Schülerwettbewerb zwar bereits zum
dritten Mal, sind aber immer wieder aufs Neue von der Kreativität und
der Umsetzung der Arbeiten sehr beeindruckt. Es freut uns, dass sich
Schülerinnen und Schüler so intensiv mit Produkten und
Dienstleistungen auseinandersetzen, sich ihr eigenes Urteil bilden
und dabei auch noch offensichtlich Spaß haben", so Ing. Franz Floss,
Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation. Die
Gewinnerprojekte hatten Online-Wörterbücher (Anja Krejcerik und Elisa
Grohr), Toilettenpapier (HTL-Villach Netzwerktechnik), Soziale
Netzwerke (BHAK Braunau am Inn), die Beeinflussung durch Marken am
Beispiel Cola (Höhere Land- und Forstwirtschaftliche Schule Elmberg),
Energiesparlampen (Bundesgymnasium Tamsweg) und Pizzazustelldienste
(Fachmittelschule Veitingergasse) zum Thema. Jeweils zwei erste,
zweite und dritte Preise wurden in den Altersgruppen 12 bis 15 Jahre
und 16 bis 19 Jahre vergeben.

Der OeNB-Sonderpreis "Wirtschaft und Finanzen" wurde von
Direktionsrat Mag. Günther Thonabauer, Abteilungsleiter für
Öffentlichkeitsarbeit in der Oesterreichischen Nationalbank,
verliehen. Hier konnten sich die Schüler zwischen vier
Themenkategorien entscheiden und durch den Wirtschafts- und
Finanzdschungel testen. Dabei untersuchte eine Schulklasse der HBLA
Oberwart die Preisentwicklung eines individuell erstellten
Schülerwarenkorbes - von Kosmetikartikel über den Kaffeehausbesuch
bis hin zum Skitagesausflug. Ein Schulklasse der Vienna Business
Schook/HAK Mödling widmete sich wiederum der Qualität auswaschbarer
Haarfärbemittel und der Entwicklung des Preises im internationalen
Vergleich. Die TeilnehmerInnen beider Projekte besserten sich damit
ihr Taschengeld um jeweils 750 Euro auf. Thonabauer zeigte sich
besonders vom außergewöhnlichen Engagement der Schülerinnen und
Schüler sowie der betreuenden Lehrenden beeindruckt: "Da Wirtschafts-
und Finanzthemen oft sehr abstrakt sind, verhelfen vor allem solche
praktischen Erfahrungen zu einem besseren Grundverständnis."

Eine sechsköpfige Jury hatte im Vorfeld die besten und
originellsten Arbeiten ausgewählt. Diese bestand aus Bettina Reicher,
Bakk. phil., (Der Standard), Mag. Onka Takats (ORF), Direktionsrat
Mag. Günther Thonabauer (OeNB), Mag. (FH) Christina Unterberger
(Bundesjugendvertretung) sowie Ing. Franz Floss und Gerhard Früholz
vom Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin KONSUMENT. Ing.
Franz Floss: "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und
wünschen uns für den nächsten Schülerwettbewerb auch weiterhin so
viel Engagement."

Sämtliche Informationen zum Konsument-Schülerwettbewerb "jetzt
teste ich!" gibt es auch auf www.konsument.at/jetzt-teste-ich.

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:amorawetz@vki.at
www.konsument.at

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