VKI-Testmagazin KONSUMENT zeichnet Nachwuchstester aus

Schülerwettbewerb "jetzt teste ich!": Acht Projekte gewinnen rund 6.000 Euro

Wien (OTS/VKI) - Wie gut sind Online-Wörterbücher wirklich? Welches soziale Netzwerk punktet hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Gestaltungsmöglichkeit? Wie stark schwanken die Preise für Haarfärbemittel - sowohl im In- als auch im Ausland? Derartigen Fragen gingen die Gewinnerprojekte nach, die heute im Rahmen der Preisverleihung des KONSUMENT-Schülerwettbewerbes "jetzt teste ich!" ausgezeichnet wurden. Rund 1.250 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren hatten im Laufe des Wettbewerbs insgesamt 234 Tests eingereicht. Acht Projekte aus Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Wien und dem Burgenland machten das Rennen und erhielten Geldpreise im Wert von insgesamt rund 6.000 Euro. Davon entfielen 1.500 Euro auf den von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gesponserten Sonderpreis "Wirtschaft und Finanzen", bei dem sich die Schülerinnen und Schüler quer durch den Wirtschafts- und Finanzdschungel testen konnten. Überreicht wurden die Geldpreise von Ing. Franz Floss (Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation), Dr. Beate Blaschek (stv. Leiterin der Sektion Konsumentenpolitik) in Vertretung von Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer, Dr. Harald Glatz (Präsident des Aufsichtsrates des VKI) und Dr. Sophie Karmasin (Geschäftsführerin, Karmasin Motivforschung). Direktionsrat Mag. Günther Thonabauer (Abteilungsleitung für Öffentlichkeitsarbeit, OeNB) nahm die Preisverleihung für den OeNB-Sonderpreis "Wirtschaft und Finanzen" vor. Unterstützt wird der von der österreichischen UNESCO-Kommission ausgezeichnete KONSUMENT-Schülerwettbewerb "jetzt teste ich!" von der Oesterreichischen Nationalbank, der Agrarmarkt Austria Marketing und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

"Wir veranstalten den KONSUMENT-Schülerwettbewerb zwar bereits zum dritten Mal, sind aber immer wieder aufs Neue von der Kreativität und der Umsetzung der Arbeiten sehr beeindruckt. Es freut uns, dass sich Schülerinnen und Schüler so intensiv mit Produkten und Dienstleistungen auseinandersetzen, sich ihr eigenes Urteil bilden und dabei auch noch offensichtlich Spaß haben", so Ing. Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation. Die Gewinnerprojekte hatten Online-Wörterbücher (Anja Krejcerik und Elisa Grohr), Toilettenpapier (HTL-Villach Netzwerktechnik), Soziale Netzwerke (BHAK Braunau am Inn), die Beeinflussung durch Marken am Beispiel Cola (Höhere Land- und Forstwirtschaftliche Schule Elmberg), Energiesparlampen (Bundesgymnasium Tamsweg) und Pizzazustelldienste (Fachmittelschule Veitingergasse) zum Thema. Jeweils zwei erste, zweite und dritte Preise wurden in den Altersgruppen 12 bis 15 Jahre und 16 bis 19 Jahre vergeben.

Der OeNB-Sonderpreis "Wirtschaft und Finanzen" wurde von Direktionsrat Mag. Günther Thonabauer, Abteilungsleiter für Öffentlichkeitsarbeit in der Oesterreichischen Nationalbank, verliehen. Hier konnten sich die Schüler zwischen vier Themenkategorien entscheiden und durch den Wirtschafts- und Finanzdschungel testen. Dabei untersuchte eine Schulklasse der HBLA Oberwart die Preisentwicklung eines individuell erstellten Schülerwarenkorbes - von Kosmetikartikel über den Kaffeehausbesuch bis hin zum Skitagesausflug. Ein Schulklasse der Vienna Business Schook/HAK Mödling widmete sich wiederum der Qualität auswaschbarer Haarfärbemittel und der Entwicklung des Preises im internationalen Vergleich. Die TeilnehmerInnen beider Projekte besserten sich damit ihr Taschengeld um jeweils 750 Euro auf. Thonabauer zeigte sich besonders vom außergewöhnlichen Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden Lehrenden beeindruckt: "Da Wirtschafts-und Finanzthemen oft sehr abstrakt sind, verhelfen vor allem solche praktischen Erfahrungen zu einem besseren Grundverständnis."

Eine sechsköpfige Jury hatte im Vorfeld die besten und originellsten Arbeiten ausgewählt. Diese bestand aus Bettina Reicher, Bakk. phil., (Der Standard), Mag. Onka Takats (ORF), Direktionsrat Mag. Günther Thonabauer (OeNB), Mag. (FH) Christina Unterberger (Bundesjugendvertretung) sowie Ing. Franz Floss und Gerhard Früholz vom Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin KONSUMENT. Ing. Franz Floss: "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und wünschen uns für den nächsten Schülerwettbewerb auch weiterhin so viel Engagement."

Sämtliche Informationen zum Konsument-Schülerwettbewerb "jetzt teste ich!" gibt es auch auf www.konsument.at/jetzt-teste-ich.

Rückfragen & Kontakt:

Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
amorawetz@vki.at
www.konsument.at

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